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Mönchengladbach
Online-Umfrage der IHK zur Integration von Flüchtlingen

Mönchengladbach: Online-Umfrage der IHK zur Integration von Flüchtlingen
IHK-Geschäftsführer Frank Lorenz verspricht Betrieben Hilfe. FOTO: IHK
Mönchengladbach. Die Antworten von neun Fragen sollen der IHK Hinweise liefern, wie sie Betriebe unterstützen können, wenn diese Flüchtlinge einstellen wollen.

Deutschland erlebt momentan einen Ansturm von Flüchtlingen in unbekanntem Ausmaß. Alleine in diesem Jahr werden 1,5 Millionen Menschen erwartet, die hier Asyl suchen. "Diese Entwicklung stellt unsere Gesellschaft und Wirtschaft vor besondere Herausforderungen", sagt Frank Lorenz, Geschäftsführer des Bereichs Aus- und Weiterbildung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein. "Während bei der Erstaufnahme in den Kommunen vor allem praktische Aufgaben wie die Unterkunft, Verpflegung und medizinische Versorgung der Flüchtlinge bewältigt werden müssen, rückt zunehmend die Frage nach deren Integration in den Vordergrund."

Dabei stünden vor allem die Menschen aus Syrien, Afghanistan, Eritrea und dem Irak im Fokus, die eine Chance auf eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis haben. Deshalb setzt die IHK auf ihrer Internetseite nun das Schwerpunktthema Flüchtlinge, um ihre Mitgliedsunternehmen umfassend zu informieren. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag und der Zentralverband des Deutschen Handwerks haben sich bereits im März 2015 in der "Berliner Erklärung" klar positioniert: "Die deutsche Wirtschaft wird einen aktiven Beitrag für die Integration von Flüchtlingen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt leisten", so Lorenz. "Und auch wir wollen unsere Mitgliedsunternehmen aktiv dabei unterstützen."

Auf der IHK-Internetseite sind Hintergrundinformationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen, passende IHK-Angebote und Ansprechpartner sowie eine Online-Umfrage zu finden. Bis zum 30. Oktober können Unternehmen daran teilnehmen. "Das sind neun Fragen, deren Beantwortung maximal zehn Minuten Zeit erfordert", erklärt der IHK-Geschäftsführer. "Die Antworten sollen uns wichtige Hinweise liefern, wie wir Betriebe künftig dabei unterstützen können, Flüchtlinge in Praktika, Ausbildung oder Beschäftigung aufzunehmen, und wie groß der Bedarf ist." Die zentralen Ergebnisse werden im November online veröffentlicht.

Das Schwerpunktthema Flüchtlinge ist im Internet zu finden unter: www.mittlerer-niederrhein.ihk.de/12150.

Quelle: RP
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