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Mönchengladbach
Open-Air-Konzerte mit Schlossambiente

Mönchengladbach: Open-Air-Konzerte mit Schlossambiente
Kommt zum ersten Mal in den Schlosshof: Weltstar Anastacia gefiel das besondere Ambiente und sagte zu. FOTO: dpa
Mönchengladbach. Anastacia sagte wegen der traumhaften Schlosskulisse zu. Popstar Albert Hammond kommt zum zweiten Mal. Traditionell beschließen "Fun & Friends" mit dem Jugendsinfonieorchester den Konzertmarathon am Schloss Rheydt. Von Angela Wilms-Adrians

Während das Frühjahr noch seine Kapriolen schlägt, ist die Lust auf Open-Air-Konzerte vor der traumhaft schönen Kulisse von Schloss Rheydt bereits voll erblüht. 50 Prozent der Eintrittskarten sind bereits verkauft. "Ich bin glücklich und entspannt", stellte folgerichtig Günter vom Dorp beim Pressetermin im Rathaus fest. Hier bescheinigte ihm Oberbürgermeister und Schirmherr Hans-Wilhelm Reiners, erneut ein tolles Programm zusammengestellt zu haben. Die Anzahl von acht Konzerten ist unverändert, doch erstmals dehnt sich der Konzertmarathon über drei Wochenenden aus. Zum einem sollen die Besucher so etwas mehr Muße erhalten, zum anderen ist die Terminierung den Sommerferien geschuldet. Am 31. August sollten die Niederrheinischen Sinfoniker sowie die Schüler des Jugendsinfonieorchesters gut erholt aus der Sommerfische zurückgekehrt sein.

Zum Auftakt am 17. August singt Popstar Albert Hammond, der bereits vor drei Jahren vor dem Schloss auftrat. "Er wird oft auf wenige Hits reduziert, dabei gehört zu den erfolgreichsten Songschreibern. Was er alles geschrieben hat, lässt sich an einem Abend gar nicht unterbringen. Und dann erzählt er noch seine Anekdoten zu den Liedern", schwärmt vom Dorp. Einen Tag später steht Vicky Leandros auf der Bühne. Beim Auftritt in der Elbphilharmonie habe sie ihre Qualität und Bandbreite bewiesen, so vom Dorp. Er stellt klar, dass die Sängerin mehr zu bieten habe als "Theo, wir fahren nach Lodz". In Rheydt singt sie ihre großen Hits, internationale Chansons und Lieder der griechischen Heimat.

Das Konzert mit Angelo Kelly & Family könnte wegen der altersgemischten Fangemeinde ein Familientag mit "sehr irischer Musik" werden. Für Kinder gibt es jedenfalls ermäßigte Eintrittspreise. Drei Tage Love and Peace komprimiert auf drei Stunden gibt es zum Rock-Musical "Woodstock". Verknüpft mit der Musik von damals erzählt die niederländische Musiktheater-Inszenierung eine Geschichte rund um das Festival.

"Das dann eine super Band auf der Bühne steht, versteht sich. Dann heißt es: Augen zu und in Woodstock sein", so der künstlerische Leiter. Zum vierten Mal Gast der Sommermusik ist die Band Köbes Underground, das Original aus der Kölner Stunksitzung. Als "einmalig" kündigt vom Dorp den Besuch von Anastacia an, die ihr siebtes Album "Evolution" feiert. "Ich habe ihr zwei schöne Fotos vom Schloss geschickt, der Rest war Verhandlungssache. Sie kommt, obwohl nur 1.500 Leute in den Schlosshof reinpassen. Wer sie jemals live erlebt hat, der weiß, dass diese 1,50 Meter das Schloss rocken werden", erzählt vom Dorp voller Stolz

Mit dem Auftritt der Niederrheinischen Sinfoniker kommen die Klassik-Freunde zu ihrem Recht. Generalmusikdirektor Mikhel Kütson verspricht für den Abend Werke in großer Besetzung, "ganz farbig" gespielt, sowie Gesangsdarbietungen und Trompetenspiel.

Auf seinen ausdrücklichen Wunsch singt dann auch vom Dorp. Kütson hat dem Frontsänger der Sixties-Band "Fun" bereits die Noten zugeschickt. Traditionell beschließen "Fun & Friends" das diesjährige Event. Dann gibt es ein Wiedersehen mit Nadine Stapper, Rob Sure, dem Vokalensemble Stimmlich und dem Jugendsinfonieorchester der Stadt - garantiert mit vielen Gänsehautmomenten. Museumsleiter und Hausherr Karlheinz Wiegmann freut sich auf die Sommermusik und gewährt wieder sehr gerne Gastrecht. Für ihn steht fest: "Wenn es die Sommermusik nicht gäbe, müsste sie unbedingt erfunden werden."

Quelle: RP
 
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