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Mönchengladbach
Parade mit Animateur für die Senioren vom Martinshof

Mönchengladbach. In Hockstein ist es gute Tradition, dass die Senioren des Caritasaltenheims "Am Martinshof" zum Frühschoppen kommen. Zuvor geht es jedoch zur Parade. Dafür stellt die St. Margareten-Bruderschaft extra Stühle am Straßenrand auf. Doch nun gab es noch ein Extra oben drauf: einen Animateur in grüner Uniform. Er erklärte den Senioren, wer der König ist und wie eine Parade funktioniert. Außerdem animierte er sie zu Applaus und machte mit ihnen eine La-Ola-Welle. So hatte er die Lacher auf seiner Seite und die Senioren freute die Einlage. Von Christian Lingen

Zuvor hatten die Bruderschaftler beim Gottesdienst bereits eine Predigt über Bier als flüssiges Brot gehört. Traditionell unterbrach Pfarrer Michael Schicks den Gottesdienst, um ihn bei der Kranzniederlegung auf dem Friedhof fortzusetzen. Dazu versammelten sich die Schützen am Grab des kürzlich verstorbenen Bruderschaftlers Michael Potting. Manch einer musste da mit seinen Tränen kämpfen. "Hockstein ist eine vorbildliche Familienbruderschaft", lobte Bezirksbundesmeister Horst Thoren beim Frühschoppen den Zusammenhalt.

Er war gekommen, um einige Ehrungen vorzunehmen. Stefan von Ameln und Horst Kellers freuten sich über den Hohen Bruderschaftsorden und Dirk Soffner und Dieter Tollens erhielten das Silberne Verdienstkreuz. Eine besondere Ehrung wurde Brudermeister Ralf Kremer zuteil. Er bekam den Honschaftsorden. Der wurde einst von der Bruderschaft, dem Trommlercorps und dem Fußballverein Rot-Weiß Hockstein ins Leben gerufen. Es gibt ihn nur viermal und er wird nur dann verliehen, wenn einer der Träger gestorben ist. Ralf Kremer bekam nun den Orden, den zuvor Hans-Peter Coslar getragen hatte.

Dass die Hocksteiner Schützen familienfreundlich sind, zeigte sich auch beim Umzug. Die vierjährige Merle ist das jüngste Mitglied der Bruderschaft und marschierte tapfer mit. König Bernd Engeln genoss das Schützenfest. "Es ist noch viel schöner, als ich es mir vorgestellt hatte", erzählte die Majestät, die auch für das Amt des Bezirkskönigs antreten wird. Schafft er es, dann könnten die Hocksteiner im kommenden Jahr vielleicht sogar drei Könige haben. Ex-Bezirkskönig Michael Kremer hat sich nämlich vorgenommen, neuer Europakönig zu werden.

Quelle: RP
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