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Mönchengladbach
Parkende Autos behindern Rettungskräfte

Mönchengladbach. Ein Feuer im vierten Obergeschoss eines Hochhauses am Römerbrunnen hat am späten Freitagabend für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Ein nicht zu erkennender Gegenstand brannte im Flur des Hauses und hatte für eine starke Rauchentwicklung im Treppenhaus gesorgt. Etwa 50 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr, Rettungssanitäter und ein Notarzt waren vor Ort. Ein Trupp der Feuerwehr löschten den Brand, anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte sämtliche Wohnungen des betroffenen und der beiden darüber liegenden Geschosse. Drei Personen wurden während der Löscharbeiten auf den Balkonen des Hauses betreut. Ein Hochleistungslüfter befreite den Flur vom Rauch und sorgte so dafür, dass die Anwohner nach unten geführt und medizinisch untersucht werden konnten. Die Nachbarn kamen mit dem Schrecken davon, Verletzte gar es nicht.

Allerdings hatte die Feuerwehr vor Ort mit erheblichen Behinderungen zu kämpfen. Die Aufstellflächen und Bewegungszonen für die Feuerwehr waren teilweise durch parkende Fahrzeuge blockiert. So konnte die Drehleiter nur mit erheblicher Verspätung in Stellung gebracht werden. "Zum Glück hatte dies in diesem Fall keinen negativen Einfluss auf den Einsatzablauf", teilte die Leitstelle mit. Die Feuerwehr weist erneut darauf hin, dass keine Fahrzeuge in den gekennzeichneten Halteverbotszonen abgestellt werden dürfen.

Warum das Feuer in dem Flur entstanden war, ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

(angr)
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