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Mönchengladbach
Paspartou wächst in die Höhe - erste Flächen vermietet

Mönchengladbach: Paspartou wächst in die Höhe - erste Flächen vermietet
Die Baustelle im Nordpark von oben und von der Straße aus gesehen. FOTO: Bienen & Partner, Detlef Ilgner
Mönchengladbach. Es soll für Gladbach so stadtbildprägend werden wie das Arag-Hochhaus oder das Dreischeibenhaus für Düsseldorf: das Parpartou, das Ensemble aus zwei achtstöckigen Bürotürmen, das derzeit im Nordpark entsteht. Und um ein Haar hätte es wohl auch einen einzelnen Großmieter aus Frankfurt angezogen, "den man mit Fug und Recht als Weltkonzern bezeichnen kann", wie Makler Norbert Bienen sagt. Doch der Interessent aus der Mainmetropole hätte die Flächen zu kurzfristig benötigt. Da konnte selbst das in Rekordzeit umgesetzte Paspartou - von der ersten Idee bis zur geplanten Fertigstellung im Frühjahr 2018 werden gerade einmal zwei Jahre vergangen sein - nicht mithalten. Von Jan Schnettler

Ein Drama ist das, spricht man mit den Verantwortlichen, aber nicht. Zum einen war das Objekt von Anfang an nicht auf eine Einzelmieter-Lösung ausgelegt, zum anderen ist das Interesse an den Flächen immens. "Es ist noch deutlich höher, als wir es erwartet hätten", sagt Markus Brütsch, geschäftsführender Gesellschafter der Meerbuscher Firma Gebab, die als Investor und Bauherr fungiert. Bereits jetzt seien erste Teilflächen vermietet, oder man befinde sich zumindest in sehr konkreten Gesprächen. "Nach jetzigem Stand gehen wir davon aus, dass wir bis zum Jahresende den Löwenanteil der Flächen vermarktet haben werden", so Bienen. Als Zugpferd erweise sich speziell die Skalierbarkeit der anmietbaren Flächen - so können Firmen etwa erstmal drei Viertel einer Etage anmieten, mit optionalen Reserven für eventuelles späteres Wachstum. "Aber auch die gut ausgebaute Nahversorgung im Nordpark erweist sich für uns als Erfolgsrezept", sagt Bienen. "Ein Bürostandort darf nach 18 Uhr nicht verwaist sein. Das gastronomische Angebot im Nordpark und der Einzelhandel motivieren Mietinteressenten zusätzlich." Sein Unternehmen Bienen & Partner vermarkte auch Flächen im Gewerbegebiet Krefeld-Fichtenhain - "eine Top-Lage, aber eine Versorgungs-Infrastruktur gibt es dort nicht. Das macht sich bemerkbar." Die meisten Gespräche führe man mit Unternehmen aus den Bereichen Mönchengladbach, Krefeld und Düsseldorf. "Wir liegen mit dem Projekt genau im Zeitplan", sagt Brütsch.

Quelle: RP
 
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