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Schloss Rheydt
Peter Kraus rockt bei der Auslosung der PS-Glückszahlen

Schloss Rheydt: Peter Kraus rockt bei der Auslosung der PS-Glückszahlen
Bei seinem Auftritt auf Schloss Rheydt spielte der 75-jährige Peter Kraus vor rund 950 Besuchern. FOTO: Detlef Ilgner
Mönchengladbach. Wer schon einmal ein PS-Los bei der Sparkasse erworben hat, der weiß es: Einmal im Monat findet die Auslosung der Gewinnzahlen statt. Aber nicht im stillen Kämmerlein, sondern als Event. Diesen Monat hatte die Sparkasse Mönchengladbach die Auslosung ausgerichtet und die Rock´n´Roll-Legende Peter Kraus für das Unterhaltungsprogramm nach Schloss Rheydt geholt.

Dort sorgte er am Donnerstag vor rund 950 Zuhörern für beste Stimmung. Kaum ein Zuhörer, der bei Songs wie "Du bist der Wahnsinn" oder "Mit 17" nicht rhythmisch mitgewippt hätte. Spätestens als Peter Kraus "Wie ein Tiger" anstimmte, hielt es niemanden mehr auf den Sitzen. Auch mit seinen Tanzeinlagen begeisterte er. "Früher habe ich nach meiner Show ein Bier getrunken", erzählte Peter Kraus dem Publikum. Aber heute, so der Sänger weiter, benötige er nach seinen Auftritten Franzbranntwein. Mit seinem Alter wusste er durchaus zu kokettieren. Aber immerhin: Peter Kraus ist im März 75 Jahre alt geworden, und seine große Abschiedstournee durch mehr als 35 Städte steht unmittelbar bevor. "So fit möchte ich mit 75 Jahren auch noch sein", dieser Wunsch war immer wieder im Publikum zu hören. Das hatte sich mit dicken Jacken und Regenponchos gegen alle Unbilden des Wetters gut gerüstet. Doch die dunklen Wolken, die gleich zu Beginn des Abends für ein paar Regentropfen sorgten, verzogen sich schnell wieder. "Peter Kraus macht immer noch eine bemerkenswerte Show", fand Edeltraud Etz, die mit Freunden nach Schloss Rheydt gekommen war.

Spannend wurde es dann, als die Gewinnzahlen ausgelost wurden. Die "Jugend musiziert"-Preisträgerin Sophia Aretz aus Mönchengladbach spielte die Glücksfee. Hartmut Wnuck, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse, erläuterte das Prinzip der PS-Lose: Von den fünf Euro Einsatz pro Los werden vier Euro gespart, ein Euro ist der Gewinneinsatz. Von diesem Gewinneinsatz kommen 25 Prozent gemeinnützigen Zwecken zugute. Dabei handelt es sich um den sogenannten Zweckertrag. "Im Jahr 2013 haben wir allein in Mönchengladbach mehr als 2,6 Millionen Lose verkauft", sagte Hartmut Wnuck. Der Zweckertrag machte im Jahr 2013 rund 650 000 Euro aus. "Damit haben wir in Mönchengladbach 200 Einrichtungen der Jugend- und Seniorenhilfe sowie Sport- und Kulturveranstaltungen bis hin zum Brauchtum gefördert", so Hartmut Wnuck weiter. Für das Jahr 2014 rechnet er mit einem noch höheren Zweckertrag.

MARION LISKEN-PRUSS

Quelle: RP
 
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