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Mönchengladbach
Polizei schnappt Bande mit 13 Serientätern

Mönchengladbach. Eine Ermittlungskommission der Viersener Kriminalpolizei ist einer Bande von Serientätern auf die Spur gekommen. 13 Männer sollen in wechselnder Tatbeteiligung 50 Straftaten begangen haben. Unter anderem werden sie verantwortlich gemacht für einen versuchten schweren Raub in Mönchengladbach am 26. November 2015. Zwei Männer der Bande sollen an diesem Tag einen Auslieferungsfahrer mit einer nicht funktionierenden Waffe bedroht und ihm auf den Kopf geschlagen haben.

Außerdem soll die Bande in Mönchengladbach Handys gestohlen und gehehlt haben. Dazu kommen noch Diebstähle aus Pkw. Sechs Bandenmitglieder, alle einschlägig vorbestraft, sitzen mittlerweile in Haft. Bei den Hauptverantwortlichen handelt es sich um Männer im Alter zwischen 19 und 41 Jahren, die bei der Polizei alle als Konsumenten illegaler Drogen oder als spielsüchtig bekannt sind. Einer der mutmaßlichen Haupttäter, ein 19-Jähriger, war erst im August zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten wegen zahlreicher Eigentumsdelikten und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verurteilt worden.

Der ehemalige jugendliche Intensivtäter legte gegen das Urteil jedoch Berufung ein und befand sich deshalb noch auf freiem Fuß. Das änderte sich jedoch, als er auf frischer Tat bei Einbrüchen in Kindergärten, Schulen und Apotheken erwischt wurde.

(gap)
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