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Mönchengladbach
Polizei verstärkt Kontrollen zum Schulbeginn

Mönchengladbach. Heute und morgen sind wieder zahlreiche Schüler und Schulanfänger im Straßenverkehr unterwegs. Die Polizei möchte alle Verkehrsteilnehmer auf diesen Umstand und die dadurch entstehenden Gefahren sowie auf die nötige Rücksichtnahme hinweisen.

Im ersten Halbjahr 2017 haben sich bereits 20 Verkehrsunfälle mit aktiver Beteiligung von Kindern ereignet. Im Vergleich dazu waren es im Vorjahr elf Verkehrsunfälle. "Auf Kinder muss im Straßenverkehr besondere Rücksicht genommen werden. Sie sind schon allein aufgrund ihrer Größe weniger in der Lage, alles zu überblicken und Gefahren rechtzeitig zu erkennen. Auch werden sie leicht übersehen. Kinder sind noch sehr ichbezogen: Sie denken, wenn ich das Auto sehe, dann sieht es auch mich", so die Polizei.

Auch würden sich Kinder stark ablenken lassen, wodurch schnell gefährliche Situationen entstehen können.

Deshalb lauerten im Straßenverkehr gerade für Grundschulkinder viele Gefahren, die eine Unterstützung und besondere Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer bedürfen. Um dies, gerade jetzt zum Schulanfang und zur Einschulung, in das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer zu holen, werden pünktlich zum Schulstart sechs sogenannten KIM-Figuren im Stadtgebiet eingesetzt. Das sind insgesamt sechs metallene Kinder-Silhouetten, die vor drei Jahren bereits im Rahmen des Projekts "Kids in MG" eingesetzt wurden. Die Figuren werden an neuralgischen Punkten im Stadtgebiet aufgestellt und enthalten Botschaften an die Autofahrer wie "Runter vom Gas" und "Finger weg vom Handy", sowie "Hey, pass auf".

Die Polizei wird zudem verstärkt Kontrollen zum Thema Fehlverhalten gegenüber Kindern durchführen sowie intensive Schulwegsicherungen vornehmen.

(gap)
 
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