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Mönchengladbach
Polizei zerschlägt zwei große Diebesbanden

Mönchengladbach. Einer Ermittlungsgruppe der Polizei Köln sind zwei Diebesbanden ins Netz gegangen, die im Verdacht stehen für annähernd 50 Einbrüche und Diebstähle im gesamten Rheinland, darunter auch in Mönchengladbach, verantwortlich zu sein. Neun Tatverdächtige sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft. Der Gesamtwert der Tatbeute liegt im mittleren sechsstelligen Euro-Bereich.

Anfang April geriet zunächst eine vierköpfige Tätergruppe (22, 24, 26, 31) aus Köln und dem Umland ins Visier der Fahnder. Nach umfangreichen Ermittlungen wurden am 28. Juli sieben Wohnungen durchsucht. Zum jetzigen Zeitpunkt gehen die Ermittler davon aus, dass das Quartett in Frechen, Bonn, Köln, Mönchengladbach, Troisdorf und Alfter in Baucontainer, Lagerhallen und ein Altenheim eingebrochen sind. Das 22-jährige Bandenmitglied war zudem in Bergheim ansässigen Tätergruppe (19, 19, 21, 22, 25). Diese Gruppe wird verdächtigt, in Bergheim in zahlreiche Wohnhäuser und Geschäfte eingebrochen zu haben. Bei den Einbrüchen wurden Schmuck, Bargeld, Autoreifen, eine Mercedes-Limousine und ein Audi A5 gestohlen. Zwei der Festgenommenen waren bereits mehrfach überregional mit Eigentumsdelikten aufgefallen und werden als Intensivtäter in dem Landeskonzept "Mobile Täter im Visier!" (MOTIV) geführt. Als Großbehörde bearbeitet die Polizei Köln alle Fälle die im Zusammenhang mit einem MOTIV-Täter stehen, der im Zuständigkeitsbereich der Behörde wohnt.

Beamte der Polizei des Rhein-Erft Kreises verstärkten die Ermittlungsgruppe aus Köln.

(gap)
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