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Mönchengladbach
Preise für ausgezeichnete Kita-Forscher

Mönchengladbach: Preise für ausgezeichnete Kita-Forscher
FOTO: Anne Orthen
Mönchengladbach. Spaß mit Clown Tiftof und Geld für zehn Hauptgewinner gab es beim Fest zum Abschluss der Kindergarten-Aktion von Evonik und Rheinischer Post. Auch Kitas aus Mönchengladbach und Jüchen räumten Preise ab. Von Holger Hintzen

Die Kita an der Nikolausstraße will expandieren. Auf dem Außengelände soll ein Häuschen entstehen, in dem die Jungen und Mädchen experimentieren können. "Wir wollen unser Forscherlabor zu den Themen Elektrik und Magnetismus erweitern", sagt Kita-Leiterin Marieluise Baumeister. Einen satten Zuschuss zu den Kosten haben sich die Kinder mit ihren Erzieherinnen jetzt selbst verschafft. Die Kita Nikolausstraße belegte den zehnten Platz beim Kreativ-Wettbewerb zur Evonik Kinderuni und heimste auf diese Weise immerhin 750 Euro ein. Den gleichen Betrag hat auch die Kita "Villa Kunterbunt" in Jüchen gewonnen, die den achten Platz beim Wettbewerb schaffte.

Die beiden Kindergärten waren zwei von mehr als 800 Kindertagesstätten, die im April zu Forscherlabors wurden. Wieder ein Rekord: Damit wurde die Teilnehmerzahl von gut 760 Kindergärten bei der 2015er Aktion noch einmal übertroffen. Drei Wochen lang hat die Rheinische Post eine Serie mit Anleitungen zu naturkundlichen Versuchen veröffentlicht.

Mehr als 16 000 Jungen und Mädchen haben die Experimente mit ihren Erzieherinnen und Erziehern in den Kindergärten nachvollzogen. Zusätzlich gab es den Kreativwettbewerb, für den Evonik Industries Geldpreise im Gesamtwert von 30 000 Euro gestiftet hat. Dieser Betrag wird an 50 Kindergärten verteilt, die eine Jury aus Vertretern von Evonik und Rheinischer Post ausgewählt hat.

Annähernd 230 Kindergärten haben sich an diesem Kreativ-Wettstreit beteiligt und dafür Bastelarbeiten, Collagen, Videos, Songs und Präsentationen eingereicht. Die zehn Hauptgewinner waren nach Essen zum großen Fest eingeladen.

Für den Mönchengladbacher Kindergarten war das Fest in Essen zwar der Abschluss einer spannenden Forscherzeit bei der Evonik Kinderuni. Aber es bedeutet dennoch nicht das Ende allen naturkundlichen Experimentierens an der Nikolausstraße. "Wir forschen und experimentieren eigentlich fast täglich gemeinsam mit den Kindern", sagt Marieluise Baumeister. Warum? Die Antwort ist ebenso einfach wie überzeugend: "Weil es die Kinder neugierig macht, Dinge zu entdecken und zu erkunden. Sie lernen, dass es noch etwas anderes gibt als die Beschäftigung mit Tablet und Co."

In der Jüchener "Villa Kunterbunt" grassierte das Forscher-Fieber so stark, dass auch die Eltern davon angesteckt und die Experimente bei einem Aktionstag ausgestellt wurden. Wie der 750-Euro-Gewinn verwendet werden soll, weiß Kindergarten-Leiterin Silke Haenen schon: "Wir werden eine Rutschbahn kaufen."

Den ersten Preis des Wettbewerbs holte sich übrigens der Kindergarten "Die kleinen Kleckse" aus Grevenbroich-Barrenstein. Für dessen Mini-Forscher nahm sich nach der Siegerehrung Dr. Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender von Evonik, noch einmal ausgiebig Zeit.

Der gelernte Chemiker zog einen Forscherkittel über seinen dunklen Anzug und erkundete mit den kleinen Kollegen, wie man mit Hilfe von Natron, etwas Essig und Kohlendioxid eine Kerze auf ungewöhnliche Weise auslöschen kann.

Noch mehr Bilder vom Abschlussfest und die Namen aller 50 mit Preisen ausgezeichneten Kitas sind im Internet bei RP online zu finden unter www.rp-online.de/evonikfest.

Quelle: RP
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