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Mit Prof. Ullrich Graeven
Prof. Graeven von Krebsstiftung ausgezeichnet

Hohe Auszeichnung für Prof. Dr. Ullrich Graeven: Der Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Gastroenterologie und Leiter des Onkologischen Zentrums der Kliniken Maria Hilf, wurde zusammen mit Prof. Dr. Claus Rödel (Frankfurt/Main), Prof. Dr. Rolf Sauer (Erlangen) und Prof. Dr. Torsten Liersch (Göttingen) auf dem Deutschen Krebskongress mit dem DKG-Studienpreis geehrt. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis, gestiftet von der Deutschen Krebsstiftung, wird alle zwei Jahre für klinische Studien verliehen, die mit einem innovativen und richtungsweisenden Konzept das Potenzial bieten, die klinische Praxis zu verändern.

Graeven war Teil der "German Rectal Cancer Study Group", die eine randomisierte, multizentrische Vergleichsstudie beim lokal fortgeschrittenen Rektumkarzinom durchgeführt hat. "In dieser Studie wurde untersucht, wie Chirurg, Strahlentherapeut und Onkologe noch besser zusammenarbeiten können, um die Behandlung von Patienten zu optimieren", so der Preisträger.

Im Forschungszeitraum wurden die Daten von mehr als 1200 Patienten ausgewertet. Die Ergebnisse finden derzeit weltweit Beachtung. Neben dieser Auszeichnung hat Graeven aber auch noch mehr Grund zum Feiern: Auf Vorschlag der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum wurde dem 55-Jährigen als "außerplanmäßiger Professor" der Professorentitel verliehen.

In Nordrhein-Westfalen müssen außerplanmäßige Professoren als Lehrbeauftragte gleichwertige Leistungen wie hauptberufliche Professoren vorweisen können.

(lisch)
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