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Mönchengladbach
Professor Körfer stellt bei Symposium Kunstherzen vor

Mönchengladbach. In Gladbach kennen ihn die meisten als einen der Macher von Borussia Mönchengladbach: Reiner Körfer ist seit vier Jahren Vorsitzender des Aufsichtsrats des Vereins. Etliche Mönchengladbacher haben Körfer aber auch in seiner eigentlichen Domäne konsultiert: Sie ließen sich in Bad Oeynhausen von dem innovativen und charismatischen Herzchirurgen operieren. Inzwischen arbeitet Körfer am Evangelischen Klinikum Niederrhein in Duisburg und forscht in Kooperation mit dem Helmholtz-Institut für Biomedizinische Technik in Aachen zum Thema Kunstherz. Bei einem kostenlosen Symposium am Samstag, 4. Juni, wird er mit einigen Kollegen Interessierten die aktuellen Erkenntnisse zu Kunstherzen vorstellen.

Der 4. Juni ist mit Bedacht gewählt; es ist der Tag der Organtransplantation. "Leider gibt es in Deutschland viel zu wenige Organspender. Und das Transplantationsgesetz hat die Aufgabe unnötig erschwert", sagt Körfer. So werden zunehmend Kunstherzen gebraucht, deren Batterie aber so groß ist, dass sie in einer Tasche außerhalb des Körpers getragen werden muss. Körfer forscht seit längerem an der Entwicklung eines echten Kunstherzen. Darum - und um eine kleine implantierbare Blutpumpe zur Unterstützung des Herzens - wird es am 4. Juni in Vorträgen gehen. Ort der Veranstaltung, die um 10 Uhr beginnt, ist der Borussia-Park. Präsident Rolf Königs wird in einem Vortrag mit dem Titel "Hand aufs Herz! Borussia Mönchengladbach" die Entwicklung des Vereins vorstellen. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zu einer Stadionführung. Das Symposium steht nicht nur Medizinern, sondern auch interessierten Laien offen. Anmeldung per Telefon unter 0203 5085402, per Fax unter 0203 5085403 und per Mail an bridge2life@evkln.de sind noch bis zum 27. Mai möglich.

(jüma)
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