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Serie Flötentöne
Pütz holt sich Profis in den "Zirkus"

Mönchengladbach. Und der schwedische Posaunist Bertil Strandberg gastiert bei den Jazz-Visions. Von Horst Pawlik

Eine ganz besondere Beziehung scheint WDR 2 Radio und die Bucket Boys zu verbinden. Der Sender will auch die Single "Leaving Hometown" von der Rockband aus Mönchengladbach Montagabend in der Sendung "Szene NRW" dem Radiopublikum vorstellen. Damit wären die Bucket Boys schon zum neunten Mal in der Sendung, bei der herausragende Bands des Sendebereiches präsentiert werden. Die Tex-Mex-Rocker um Sänger Michael Lange sind beim WDR längst als fleißigste Teilnehmer der Aktion bestens bekannt. Besonders mit ihren dreifachen Wochensiegen im April und Oktober 2014 schrieben sie dort Geschichte. Nach der Sendung kann bis zum 26. April im Internet unter "http://www.wdr2.de" (musik-szene nrw) über den Erfolg der Single abgestimmt werden. Wetten, dass sich die Rocker über ein hohes Voting in ihrer Heimatstadt freuen!

Der Mönchengladbacher Musiker René Pütz lädt heute Abend ab 20.15 Uhr zur Neuauflage der Konzertreihe "Yes We Jam!" in den Szene-Club "Zirkus Messajero" ein (Sophienstraße 17). Mit drei weiteren Profimusikern, die in dieser Besetzung noch nie zusammen gespielt haben, betritt der Booster-Leader mit ihnen ohne vorherige Absprache die Bühne. Nur durch Improvisationen entsteht so ein komplettes Konzert. Hautnah können die Besucher dabei sein, wenn musikalische Spannungsbögen ohne stilistische Grenzen gespannt werden. Diesmal dabei: Dirk Sengotta (Schlagzeug), Jürgen Dahmen (Tasteninstrumente), Tim Rashid (Bass) und Gastgeber René Pütz (Gitarrre, Gesang).

Mit ganz besonderen Gästen wartet die Jazz-Visions-Reihe im BIS (Bismarckstr. 99) beim Konzert Samstagabend, 20 Uhr, auf. Gastgeber Robert Hurasky (Schlagzeug) hat Klaus Delvos (Piano), Konstantin Wienstroer (Kontrabass) und Posaunen-Legende Bertil Strandberg (Schweden) zur Session eingeladen. Strandberg gilt weltweit als einer der führenden Posaunisten. Der Jazzmusiker aus Stockholm begründete in den 1970er-Jahren seinen Ruf im Heimatland und avancierte schnell zum gefragten Studiomusiker. In Deutschland wurde er durch seine langjährige Arbeit mit der SDR Radio Bigband, mit Peter Herbolzheimer und Al Porcino bekannt. In den 1980ern wechselte Strandberg in die USA und war über drei Jahre gefeierter Solist im Artie Shaw Orchestra. Egal, ob die Four Tops, Lou Rawles oder Tommy Dorsey: Kaum eine Top-Formation jenseits des großen Teiches verzichtete auf die Dienste des gefeierten Jazzstars. Mittlerweile liest sich seine Credits-Liste wie das Who is Who der populären Musik. Wer sich die Wiederholung eines Konzertes mit dem gefragten Posaunisten nicht entgehen lassen möchte, braucht Sonntagnachmittag nur ins "Grenswerk" nach Venlo zu reisen. Dort trifft Bertil Strandberg in Jiggs Whigham beim Auftritt des Score Jazz Orchestra auf eine weitere Posaunen-Größe.

Live-Konzert-Tipps Heute Abend im TiG, Eickener Str. 88; "Jazz-Tig"- Session mit Bernd Kitzel Trio; Freitag, 17. April, 20 Uhr, BIS, Bismarckstr. 99: "Blues That Rocks Your Soul", The PJ Company; Samstag, 18. April, 20 Uhr, Piano Filipski, Heiligenpesch 56: "FineArtJazz" mit Pianist Omer Klein; Samstag, 18. April, 20 Uhr, "Messajero", Sophienstr. 17: "Back Home", The Phantom Rockers; Freitag, 24. April, 20 Uhr, TiG: Treffpunkt Beat-Club, Oldieband Return; Freitag, 30. April, 20 Uhr, Denk Mal, Geneickener Straße 75: Tanz in den Mai mit Coverband Area 41; Sonntag, 3. Mai, 12-15 Uhr, Ratskeller Rheydt, Markt 11: Jazz-Frühschoppen mit der Redhouse Jazzband.

Quelle: RP
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