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Mönchengladbach
Puff, Puff, Puffer: Urig-gemütliche Karnevalssitzung

Mönchengladbach. An neuem Ort, aber in alter Frische lieferte die KG Blau-Weiß Eisenbahner einen bunten Programm-Mix. Von Sabine Winkler

Wenn es eine Sache gibt, für die die Blau-Weiß Eisenbahner bekannt sind, dann für ihren Schlachtruf. "Puff, Puff, Puffer" wird bei den Veranstaltungen der Rheydter ausgerufen. So auch bei ihrer gleichnamigen, inzwischen zu einer festen Instanz im Gladbacher Karnevalskalender gewordenen Sitzung. Wurde im letzten Jahr klein im Gemeindesaal St. Johannes gefeiert, trafen sich am Samstag rund 180 Närrinnen und Narren im Versammlungsraum der Städtischen Kliniken am Eli. "Zwar nicht so groß wie die Stadthalle, aber wir steigern uns langsam," freut sich der Vorsitzende Hans Weyers über die neue Örtlichkeit. Die wäre ohne die Ehrensenatoren des Vereins, zu denen unter anderem Franz-Josef Esser, ehemaliger Geschäftsführer der Städtischen Kliniken, gehört, nicht möglich gewesen.

Passend zum 40-jährigen Bestehen des Vereins ließ es sich die Gladbacher Karnevalsprominenz nicht nehmen, bei der Puff-Puff-Puffer-Sitzung vorbei zuschauen. Für beste Unterhaltung bei der ausverkauften Veranstaltung sorgte das Kinderprinzenpaar der Stadt, Philipp I. und Anna-Leonie I. "Also ich find' euren Schlachtruf richtig cool, das hat sonst keiner," schwärmte der Nachwuchsprinz und lobte die Kinder- und Jugendarbeit des Vereins.

Damit überzeugten die Eisenbahner auch programmtechnisch: Der Showtanz der Kindertanzgruppe in Zusammenarbeit mit der Hauptschule Kirschecke kam beim Publikum bestens an. Daneben waren weitere Höhepunkte der Büttenredner "Der Mann mit dem Koffer" und Musik von "Die Junx".

Neben dem ausgeklügelten Unterhaltungsprogramm punkten die Eisenbahner bei ihren Gästen vor allem mit der familiären Atmosphäre. Gemütlich ging es zu in dem, in Eigenregie dekorierten, blau-gelb geschmückten Versammlungsraum. Mit einem separaten Buffet-raum war auch für das leibliche Wohl an alles gedacht. "Wir kommen immer gerne, auch wenn wir unter Zeitdruck stehen," sagte dementsprechend die Prinzessin der Stadt Niersia Monika.

Und wer sich fragt, woher der ulkige Spruch der kleinen Rheydter KG kommt: Das hat wortwörtlich was mit den Eisenbahnern selbst zu tun. Es imitiert das Geräusch der Puffer, wenn zwei Wagen im Rangierbahnhof Rheydt lautstark aneinander prallen. Jetzt freuen sich die Eisenbahner auf den Veilchendienstagzug.

Quelle: RP
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