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Mönchengladbach
Radrennbahn wird bald zur Baustelle

Mönchengladbach. Bis zum Frühjahr wird ein Kunstrasenplatz gebaut, anschließend ein Multifunktionsgebäude. Von Andreas Gruhn

Seit zwei Monaten ist die Sportanlage Radrennbahn gesperrt für die dort anstehenden Umbauten. Von einer Baustelle ist aber abgesehen von zwei Zaunelementen, die den Zutritt zum Rasenplatz verhindern, nichts zu sehen. Doch das soll sich bald ändern. Denn die marode Anlage wird in den kommenden Jahren umfassend umgebaut, und zwar in zwei Bauabschnitten. In einem ersten Abschnitt wird in Kürze der Bau des Kunstrasenplatzes im Stadion beginnen. Der Abschnitt ist ausgeschrieben, teilte die Stadt jetzt auf Anfrage der Rheinischen Post mit. "Wir prüfen derzeit, wer den Auftrag erhält und werden dann in absehbarer Zeit auf die Baustelle gehen", sagt Stadtsprecher Wolfgang Speen. Im Frühjahr soll der Platz fertig sein. Der Kunstrasenplatz soll nach den aktuellen Planungen inklusive Flutlichtanlage rund 650.000 Euro kosten.

Der zweite Bauabschnitt macht aus dem verfallenen Tribünenbau mit Umkleiden und der dahinter liegenden Freizeitanlage ein wahres Schmuckstück: Für 2,3 Millionen Euro werden ein Multifunktionsgebäude mit Räumen zur Integrationsarbeit, für Sprachkurse und Mutter-Kind-Gruppen und moderne Freizeitanlagen gebaut. Das Land gibt aus einem Förderprogramm zur Integration für Flüchtlinge 2,15 Millionen Euro dazu.

Derzeit wird die Bestellung eines Planers vorbereitet, der die Ideen ausarbeitet und den politischen Gremien zum Beschluss vorlegt: den Neubau eines Multifunktionsgebäudes mit Umkleideräumen, einem Schulungsraum, einem Multifunktionsraum mit Teeküche, Nebenräumen, Technikraum, Lagerräumen und Toiletten sowie auf dem Außengelände eine ovale Kunststoffspielfläche. Auch ein Skaterplatz, eine Parcours-Anlage, eine 100-Meter-Sprintstrecke, Aufenthaltsflächen im Freien und ein beleuchteter Jogging-Pfad mit Fitness-Geräten, der einmal um das gesamte Areal herumführt, gehören zu den Planungen.

Bis Ende 2018 muss das gesamte Projekt fertig sein. Je schneller es geht, umso weniger müssen die Sportler auf die Umkleideräume verzichten.

Quelle: RP
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