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Mönchengladbach
Rechtspopulisten gehen wieder auf die Straße

Mönchengladbach. Für den 1. April sind wieder zwei Demonstrationen in Mönchengladbacher Innenstadt angekündigt: Die rechtspopulistische Bewegung "Mönchengladbach steht auf" will zu ihrem nunmehr sechsten Abendspaziergang aufbrechen. Das Bündnis "Mönchengladbach stellt sich quer" ruft zum Protest gegen den "rechtsextremen Pegida-Ableger" auf. Erwartet wird erneut ein großes Polizeiaufgebot, das beide Demonstrationszüge strikt trennen will.

Beim fünften Abendspaziergang von "Mönchengladbach steht auf" am 11. März, bei der die Organisatorin auch um Spenden bat, hatten die Rechtspopulisten weitaus weniger Zulauf als bei den vorausgegangenen Kundgebungen. Nach Polizeiangaben waren lediglich 90 Teilnehmer dabei, darunter 30 bis 40 Menschen aus Duisburg und Oberhausen. Sie stammten aus der Fußballszene und sind laut Polizei teilweise als Hooligans bekannt. Bei der vierten Demonstration waren es noch 170 Teilnehmer gewesen. Im Internet findet sich ein Video, in dem ein von der Polizei begleiteter Menschen-Pulk skandiert: "Wo ward ihr in der Silvesternacht?" Dabei handelt sich angeblich um die Anhänger von "MG steht auf".

Die Demonstration von "Mönchengladbach stellt sich quer" steht diesmal mit Blick auf das Veranstaltungsdatum unter dem Motto: "Rassismus ist tödlich - kein Scherz." Während der Demonstrationen, die ab 18.30 Uhr beginnen, kann es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen kommen. Die Bushaltestellen an der oberen Hindenburgstraße werden in der Zeit nicht angefahren.

Zur Kundgebung von "Mönchengladbach stellt sich quer" werden rund 250 Teilnehmer erwartet.

(gap)
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