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Mönchengladbach
Region zieht erste positive Bilanz zur Tour de France

Mönchengladbach. Trotz widriger Wetterumstände haben mehr als eine Million Zuschauer aus dem In- und Ausland ein Fest des Radsports rund um den "Grand Départ" vor zwei Wochen gefeiert. Auch in der Region, darunter Mönchengladbach, wo die erste Sprintwertung der Tour stattfand, sorgte der Auftakt für Begeisterung. Dementsprechend zogen Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel und die zahlreichen Vertreter aus den umliegenden Städten, durch die die Strecke verlaufen war, nun ein positives erstes Resümee.

Angesichts der im Vorfeld aufgekommen Kritik hätte dieses wohl auch kaum anders ausfallen dürfen. "Wir blicken auf ein unglaubliches Wochenende zurück. Das war schon fast historisch", stellte Geisel fest. Eine so heitere, fröhliche und vor allem friedliche Stimmung hätte er in seinem Leben bislang noch nicht erlebt. Auch die "hohen Gäste wie beispielsweise Fürst Albert von Monaco waren sehr begeistert".

Einig waren sich die Vertreter zudem über die Außendarstellung der Region. "Das Ereignis hat das gesamte Rheinland hervorragend dargestellt", sagte Geisel. Die Einwohner und ihre Besucher hätten die Region als sympathischen Ort präsentiert, "der ihre Gäste willkommen heißt und viel zu bieten hat". Darüber hinaus verteilte er viel Lob an die Kommunen. "Dieses Event hat es geschafft, die Region insgesamt näher zusammenzubringen", sagte Geisel. Als ein "Fest der regionalen Zusammenarbeit" will er es in Erinnerung behalten.

Viele positive Worte von den Vertretern der Nachbarstädte erntete auch Mitorganisator und Ex-Radprofi Sven Teutenberg, der die Tour-Route so ausgearbeitet hatte, dass sie durch möglichst viele umliegende Städte führte. "So eine Route wird es in den nächsten 30, 40 Jahren wohl nicht noch einmal geben", betonte unter anderem Klaus Pesch, Bürgermeister von Ratingen. Der Mönchengladbacher Bürgermeister Michael Schroeren wiederum sprach von einem "riesigen Image-Gewinn" für die Vitusstadt. "Damit hat Mönchengladbach eine sehr gute Visitenkarte abgegeben und bewiesen, dass die sportbegeisterte Stadt auch solch eine Großveranstaltung stemmen kann. Wir als Stadt haben insbesondere durch den ersten Sprint der Tour besonders profitiert - insbesondere im Hinblick auf die Medien."

Sein Amtskollege Reiner Breuer aus Neuss meinte: "Radsport hat in Neuss Tradition. Spitzenfahrer wie André Greipel, Tony Martin oder Christian Knees - sie alle sind schon in Neuss in die Pedale getreten. Mit dem Grand Départ 2017 ist deshalb ein langgehegter Wunsch vieler Neusser Radsportfans in Erfüllung gegangen."

Düsseldorfs OB Thomas Geisel jedenfalls ist zufrieden mit dem Grand Départ. "Diese Region schafft es auch bei strömendem Regen, ein Sommermärchen zu schreiben", sagte er zum Abschluss der Regionalrunde.

Beste Laune im Umfeld der Tour de France hatte auch Jasmin Otman (Foto) - sie hatte am Tourfieber-Gewinnspieler der Rheinischen Post teilgenommen und eine Bike-Jeans von Alberto gewonnen.

Quelle: RP
 
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