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Mönchengladbach
Rinderohr und Ultraschall für den Hund

Mönchengladbach: Rinderohr und Ultraschall für den Hund
Melanie Cohnen frisiert ihren Pudel Fenjo. FOTO: Isabella Raupold
Mönchengladbach. Wer seinen vierbeinigen Freund wirklich glücklich machen will, muss ihm wohl ein Rinderohr schenken – aber bitte mit Fell. Den Eindruck vermittelte zumindest die Tiermesse am Wochenende in der Kaiser-Friedrich-Halle. Von Anke Schönlau

Während vor allem die anwesenden Hunde mit Accessoires, Medizienprodukten und Leckereien bestens versorgt werden, ist Maria Theodoridou mit dem Kopf bei den Tieren, denen es nicht so gut geht. Mit ihren Mitstreitern backt sie Hundekekse, deren Erlös auf der Messe vollständig an ein Ehepaar gespendet wird, das sich um in Not geratene Hunde in der griechischen Stadt Komotini kümmert. Sie unterstützen damit das vollkommen überlastete öffentliche Tierheim. "TolliTroll-Snacks" gibt es in verschiedenen Sorten, etwa Leberwurst-Kokos-Leckerle oder Rübli-Happen, die auch dem Herrchen schmecken könnten. "Das Ehepaar versorgt 540 Tiere, 300 davon leben auf der Straße. Wer möchte, kann auf unserer Facebookseite nachvollziehen, dass seine Spenden auch wirklich ankommen.", erklärt Theodoridou.

Zurück zum heimischen Hund, der nach wie vor sehnsüchtig auf sein Rinderohr wartet. Das könnte es zum Beispiel als Belohnung für Stillhalten vor der Kamera geben, denn sogar ein kleines Fotostudio bietet die Messe für ihre Tierliebhaber. Das frühlingshafte Erinnerungsfoto mit einem Korb voll Tulpen dürfte aber wohl in erster Linie Herrchen erfreuen.

Hunde zwischen Schönheitssalon und Laufsteg FOTO: AFP

Doch die Tiermesse, nun zum vierten Mal in Gladbach, hat noch mehr zu bieten. "Schön sind zum Beispiel die neuen Ultraschallzahnbürsten, die hier vorgestellt werden", sagt Astrid Krauß, die Veranstalterin der Messe. "Sonst brauchen die Tiere zur Zahnsteinentfernung oft eine Vollnarkose, durch die Zahnbürste kann man dem vorbeugen." Auch Registrierchips, deren Informationen mit einer Handy-App selbst eingespeichert und ausgelesen werden können, werden angeboten.

Solche technischen Neuheiten interessieren den Hund selbst jedoch eher weniger. Ihm geht es in erster Linie ums Wohlfühlen. Auch das ist in der Kaiser-Friedrich-Halle gewährleistet. "Die Stände stehen weit genug auseinander", sagt Verkäuferin Jacqueline Heidenreich, "wenn ich meinen Hund mitbringe, wird es ihm hier auf jeden Fall gut gehen, denn es gibt ausreichend Platz für die Tiere."

Weitere Neuheiten für Vierbeiner gibt es auf pets.de

Quelle: RP
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