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Mönchengladbach
Robert Habeck kommt in den Grünen Salon

Mönchengladbach. Er ist erfolgreicher Schriftsteller und wurde als politischer Seiteneinsteiger binnen weniger Jahre erst Landesvorsitzender der Grünen und schließlich Vize-Ministerpräsident in Schleswig-Holstein. Er ist gleichzeitig vehementer Streiter für den Beruf des Politikers - und analytischer Kritiker der verkrusteten Strukturen, auch in seiner Partei. Robert Habeck, einer der größten Hoffnungen der Grünen, hat Chancen, im Januar zum Bundesvorsitzenden gewählt zu werden. Am Samstag, 1. Oktober, ist Habeck ab 19 Uhr Gast im Grünen Salon im Museum Abteiberg und redet mit RP-Redaktionsleiter Ralf Jüngermann über großräumiges Denken. Risikofreude und seine Ideen für eine neue Politik.

Andere geben in internen Wahlkampf-Zeiten Interviews und halten Reden. Habeck schreibt ein Buch. Im gerade erschienenen "Wer wagt, beginnt" schildert er seinen Weg in die Politik. Vor allem aber schreibt er seiner Partei erstaunlich deutlich ins Stammbuch, in welche Richtung sie sich seiner Meinung nach entwickeln muss. Weg von der Klientelpolitik, Milieutreue und vom Eiferertum hin zum Anspruch, die Meinungsführerschaft bei den Themen zu besetzen, die die Menschen bewegen wie Einwanderung, Asyl und die Einheit Europas. Die Grünen behinderten sich in ihrer notwendigen Entwicklung selbst mit einem Regelwerk, dass, so Habeck, aus Misstrauen gegen Macht und persönlichen Einfluss geboren sei. Das führe zu Eifersucht und Missgunst. Habeck, promovierter Philosoph und Vater vierer Jungs, redet und streitet leidenschaftlich über Politik. Zu erleben sein wird dies beim Grünen Salon im Museum Abteiberg. Der Eintritt ist frei.

Quelle: RP
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