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Mönchengladbach
Rockgeschichte in der Konzertmuschel mit "Fandango"

Mönchengladbach: Rockgeschichte in der Konzertmuschel mit "Fandango"
Die Band Fandango sorgte für harte Beats. FOTO: Reichartz
Mönchengladbach. Für den NEW-Musiksommer hatte sich die Sonne offenbar an die Sommerzeit erinnert, so dass zwischen Wolken überraschend viel Himmelsblau durchschimmerte. So hatten sich viele Besucher eingefunden zum Konzert mit der Mönchengladbacher Band "Fandango" und schwelgten zum Sound in Erinnerungen. Denn die fünf Musiker von Fandango durcheilten die Jahrzehnte, erinnerten an "Heroen" der Rockmusik, wie etwa Deep Purple "im magischen Jahr 1970". Moderator Mickey Bernard begrüßte entsprechend die Zuhörer zur "morgendlichen Zeitreise durch die Rockgeschichte von Chuck Berry über die Rolling Stones zu Cream, Jimi Hendrix bis zu ZZ Top und Nirvana". "Lasst euch überraschen", rief er den Fans zu und kündigte mit den Interpreten eine Mönchengladbacher Band an, die seit über 25 Jahren besteht. Da die Musik nur eine Seite des NEW-Sommer ist, bat Bernard, das Wechselgeld vom Getränkekauf für die erbetenen Spenden zugunsten eines lokalen Hilfsprojekts bereit zu halten. Von Angela Wilms-Adrians

An diesem Morgen warb Heinz Menkhorst für die Arbeit des Fördervereins Zukunft für Deutschlands Kinder. In Kooperation mit Schulen, Kirchen und Streetworkern hilft der Verein Familien, in denen oft das Geld für gesundes Frühstück, Mittagessen und Weihnachtsgeschenke knapp ist. Vor und nach der Spendensammlung heizten die fünf Musiker auf der Bühne den Besuchern bevorzugt mit Hardrock ein. Schlagzeuger Rallusch Vieten garantierte harte Beats. Gitarrist Paddy Boy gab eine knappe Einführung zum Gitarrenspiel des britischen Musikers Keith Richards, Gründungsmitglied der Rolling Stones. "Sind hier Motorradfahrer?", fragte Sänger André Moeker in Anspielung auf Auftritte der Band bei Biker-Festivals. Moeker gab mit markiger Stimme den Hardrock von Deep Purple und Gleichgesinnten. Der Bartträger mit knielanger Hose zu weißen Stutzen ergänzte das Repertoire um persönlich gefärbte Erläuterungen zur Rockgeschichte. Kernig, energiegeladen und von rauem Charme waren die Songs "Born to be wild" von "Steppenwolf" und das "Locomotive Breath" der progressiven Rockband Jethro Tull. Paddy Boy und Jörg von Gehlen spielten die markanten Gitarrenriffs zum "Black Night" der "Deep Purple". "Der heißt wirklich so", betonte Moeker zur Begrüßung von Special-Guest Thomas Gottschalk. Der ist nicht identisch mit dem bekannten Fernseh-Moderator und lud den Sound des Morgens nochmals auf mit der Blues Harp.

Quelle: RP
 
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