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Mönchengladbach
Saarländische Ministerpräsidentin hält Laudatio für Königin

Mönchengladbach. Wenn im Mai kommenden Jahres Königin Silvia von Schweden der Benediktpreis von Mönchengladbach verliehen wird, soll natürlich nicht irgendwer die Laudatio halten. Helmut Linnenbrink, Vorsitzender des Vereins Benediktpreis von Mönchengladbach, lüftete gestern das große Geheimnis: Er konnte für die Veranstaltung die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer gewinnen, "die sich auf vielen Gebieten profiliert hat", so Linnenbrink. Als Mutter und Ehefrau, als CDU-Politikerin in der Frauen- und Familienpolitik, in der Sozial- und Innenpolitik wie der Bildungspolitik. "Politik begreift sie als Dienst am Menschen auf der Basis ihrer christlich-abendländischen Werteorientierung", so der Vorsitzende. Von Nicole Scharfetter

Perfekt also, um die Leistungen der Königin zu würdigen, die sich durch ihr Engagement und ihren Einsatz für schwache und gefährdete Menschen an den Rändern der Gesellschaft verdient gemacht hat.

Das Komitee begründete die Entscheidung so: "Von europäisch-abendländischen Werten geprägt und von persönlichen Erfahrungen geleitet, hat Königin Silvia Hilfsorganisationen und Netzwerke ins Leben gerufen, deren weltweite Arbeit vor allem benachteiligten und missbrauchten Jugendlichen sowie an Demenz erkrankten Menschen zu Gute kommt." Der Benediktpreis wird vom 2013 gegründeten und nach Benedikt von Nursia, dem Schutzpatron Europas, benannten Verein vergeben.

2014 wurde bereits der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker ausgezeichnet. Im Haus Erholung bekam er damals eine vom Düsseldorfer Künstler Erwin Nöthen gestaltete Plakette und 5000 Euro Preisgeld. Der Verein entschied sich für Junker, weil er Impulse zur friedlichen Fortentwicklung der europäischen Völker und Staaten gegeben habe.

Quelle: RP
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