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Mönchengladbach
Schiller Allstar Band überzeugt mit Versionen bekannter Hits

Mönchengladbach: Schiller Allstar Band überzeugt mit Versionen bekannter Hits
Die Schiller Allstar Band rund um Monika Hintsches und Uwe Heß ließ es in der Gaststätte "Alt Eicken" ordentlich krachen. FOTO: Hans-Peter Reichartz
Mönchengladbach. In der Gaststätte "Alt Eicken" ging es richtig zur Sache. Es wurde auch mitgetanzt, auf den Stühlen hielt es kaum jemanden. Von Christian Oscar Gazsi Laki

Die Schiller Allstar Band - bestehend aus alten Hasen der lokalen Rock/Pop-Szene - verdankt ihren Namen der Neugestaltung des Schillerplatzes in 2016. Als der Platz feierlich eingeweiht wurde und auch schon zuvor zur 150-Jahr-Feier des Gründerzeitviertels schlossen sich die Musiker zu einer Band zusammen, um gemeinsam einfach gute Musik zu machen, Spaß zu haben, und um ihrem Viertel musikalisch Tribut zu zollen. War auch damit die Aufgabe der beflügelten Zweckgemeinschaft erfüllt, gab es nun dennoch eine - zumindest partielle - Reunion rund um Monika Hintsches und Uwe Heß. Erstere war schon damals federführend in der Zusammenstellung der Band. Wolfgang Kemmerling musste indes aus Krankheitsgründen absagen. So gab es mehr Gesang von Heß und Hintsches zu hören, die mit fester Stimme einen Hit nach dem anderen präsentierten. Diesmal auch wieder mit dabei, Klaus Elschenbroich, alias "Elvis". Erstaunlich, was der Senior noch für eine stimmliche Kraft entfalten kann.

In der mit Feierlaunigen bestens gefüllten Gaststätte "Alt Eicken" ließ man keine musikalischen Wünsche offen. Ob der wirklich schon stereotype Opener "Start me up" von den Stones, "Because the night", Bowies "Let´s Dance", oder auch sein "China Girl", ob "Superstition" oder "Angels", Mainstream gewordene Welthits großer - oder auch weniger großer - Musiker sorgten für beste Stimmung. Evergreens wie "People get ready" gesellten sich zu Klassikern wie "Roll over Beethoven". Erfrischend immer wieder Bowie - so etwa "Heroes" - oder als Highlight Nina Hagens "Ich glotz TV". Kurt Schmidt am Bass, Rüdiger Tiedemann (Drums), Klaus Hoesen und Topher Micha an den Keyboards, die beiden Gitarristen Ralf Aussem und Lemmy Lehmann, Johannes Seidemann (Saxofon) und Pete Brough an der Bluesharp arrangierten sich von Song zu Song neu, um den jeweiligen Sound bestens zur vollen Wirkung zu verhelfen. Und das klang richtig gut. Dafür, dass man keine über Jahre aufeinander abgestimmte Band ist, obzwar sich natürlich die meisten Schiller-Musiker bestens kennen, produzierte man einen im Großen und Ganzen gut harmonierenden, runden Sound. Erstaunlich auch, wie stilistisch flexibel sich die Schiller-Band und ihre Sänger zeigten.

Immer wieder spürbar war: Hier ist man unter sich, man ist ganz entspannt und möchte eine schöne Zeit zusammen verbringen. Gleiches gilt auch für das Publikum, das auch mal plaudernd ganz offensichtlich viel Spaß hatte. Natürlich wurde auch mitgetanzt, auf den Stühlen hielt es kaum jemanden - kein Wunder, wenn ein so bunter Querschnitt der lokalen Musikszene sich auf der Bühne die Ehre gibt; und dann auch noch mit Songs und Hits, die wirklich - zumindest fast - jeder kennt.

Quelle: RP
 
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