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Mönchengladbach
Sie geben das Mikrofon nicht wieder her

Mönchengladbach: Sie geben das Mikrofon nicht wieder her
Philipp Schmitz und Anna-Leonie Pütz kennen sich seit Jahren. Beide gehören der Kinderprinzengarde an. Nun werden sie das neue Kinderprinzenpaar. FOTO: Pfennig
Mönchengladbach. Philipp Schmitz und Anna-Leonie Pütz sind das Kinderprinzenpaar der kommenden Session. Beide haben etwas zu sagen und sind sehr wortgewandt. Das eingespielte Team kennt sich schon lange und wird garantiert jeden Saal rocken. Von Christian Lingen

Sie sind echte Vollblutkarnevalisten und kommen aus Familien, die absolut jeck sind. Philipp Schmitz, Sohn des wohl beklopptesten Präsidenten im Mönchengladbacher Karneval, und Anna-Leonie Pütz, die Schwester des Kinderprinzen der Session 2014, sind das Kinderprinzenpaar der kommenden Session. Schon jetzt ist klar: Sie haben gute Chancen, die Stars der kommenden Session zu werden. Beide sind im höchsten Maße wortgewandt und haben eine ganze Menge zu sagen. Und beide haben viele Jahre Bühnenerfahrung mit der Kinderprinzengarde. Philipp ist Kommandant, Anna-Leonie Mariechen. Weil sie sich schon lange kennen, sind sie ein eingespieltes Team und wissen genau, wie der andere tickt.

Die Präsidenten der Karnevalsgesellschaften sollten gewarnt sein. Haben die beiden erst einmal das Mikrofon in der Hand, geben sie es nicht so schnell wieder her. Das hat vor allem Anna-Leonie schon oft bewiesen. Ob als Co-Moderatorin bei "Jugend in die Bütt" oder bei der Prämierung der Malwände für den Zoch und erst Recht beim Empfang der Kinderprinzengarde: Anna-Leonie ist absolut selbstbewusst und kann selbst MKV-Boss Bernd Gothe in Grund und Boden reden. Das jecke Gen hat sie von ihrem Vater geerbt. Er ist Gardist der Großen Rheydter Prinzengarde und Ehrensenator in drei weiteren karnevalistischen Gesellschaften. "Mein Entschluss, Prinzessin zu werden, stand schon fest, seit mein Bruder Prinz war", sagt Anna-Leonie. Die Zwölfjährige besucht die sechste Klasse des Gymnasiums Odenkirchen, ist Mitglied in einem Tennis-Verein und spielt E-Gitarre. Bei ihr muss es eben rocken.

Für Philipp war bereits das Hoffest ein ganz besonderer Moment, nicht nur weil er dort offiziell vorgestellt wurde. Ausgerechnet an diesem Tag feierte er seinen 13. Geburtstag. Auch er geht in Odenkirchen aufs Gymnasium - eine Klasse über seiner Prinzessin. "Der Karneval wurde mir in die Wiege gelegt", sagt er. Seine ganze Familie gehört der KG Schwarz-Gold Rheydt an. Sein Vater ist dort nicht nur Präsident, sondern in der ganzen Stadt als Teil der "Geschwister Schmitz" bekannt, die mit ihrer Playback-Show das wohl bekloppteste Duo des Mönchengladbacher Karnevals sind. "Seit 2009 bin ich in der Kinderprinzengarde. Seitdem bin ich voll mit dem Karnevalsvirus angesteckt", sagt Philipp. In seiner Freizeit verbringt er jede Minute entweder bei seiner Garde oder auf dem Hockeyplatz.

Das Motto "M´r donnt wat m´r könne" haben beide verinnerlicht. "Wir haben uns vorgenommen, viel Spaß in die Säle zu bringen. Wir wollen einfach zeigen, wie schön das Leben sein kann", kündigte Anna-Leonie beim Hoffest an. Und Philipp erklärte: "Das Motto passt zu uns." Recht hat er. In der Kinderprinzengarde gehören sie bereits zu den Führungspersönlichkeiten, die sich auch schon einmal um die jüngeren Mitglieder der Garde kümmern und ihnen helfen. Und beide sind Kinder, die einfach auf die karnevalistische Bühne gehören. Ob als Kommandant und Mariechen, als Moderatoren oder bald als Kinderprinzenpaar: Philipp und Anna-Leonie sind Vollprofis.

Das erste Geschenk haben sie übrigens schon bekommen: Einen Erpelino-Comic von RP-Karikaturist Nik Ebert.

Quelle: RP
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