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Mönchengladbach
Sieben Häuser auf dem Sonnenhausplatz

Mönchengladbach: Sieben Häuser auf dem Sonnenhausplatz
So sehen die Häuserfronten vor dem Minto aus. Der Markt eröffnet am Samstag und bleibt bis zum 31. Dezember. FOTO: Angr
Mönchengladbach. Die Bauten für den Weihnachtsmarkt auf dem zentralen Platz stehen seit gestern.

Der Sonnenhausplatz hat sieben neue Gebäude. Der Aufbau der Buden für die Weihnachtsstadt auf dem neuen Platz hat gestern begonnen. Erstmals können sich die Gladbacher nun ein Bild davon machen, wie der Weihnachtsmarkt auf dem Platz aussehen wird. Dabei handelt es sich um eine Weihnachtsstadt mit Häuserfronten, die wie Filmkulissen auf dem Platz aufgebaut wurden und in denen die eigentlichen Buden versteckt werden. "Für uns war klar, dass auf dem Sonnenhausplatz etwas anderes aufgebaut werden muss", sagt Schausteller Sven Tusch. "Seit April haben wir an den Buden gebaut, in einem Zwei-Schicht-Betrieb und alles per Hand. So etwas kann man nicht fertig kaufen."

Die schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland FOTO: CTZ Nürnberg / Uli Kowatsch

Die Eröffnung ist für den Samstag geplant. Dann wird es dort bis zum 31. Dezember Speisen, Spezialitäten und Getränke auf dem Sonnenhausplatz zu kaufen geben. Außerdem wird ein Karussell aufgebaut. Typisches Weihnachtsmark-Sortiment wird nur in den bekannten Buden entlang der Hindenburgstraße verkauft. "Wir haben darauf geachtet, keine Konkurrenz zum Einzelhandel zu schaffen", sagt Tusch.

Die Weihnachtsstadt hatte in diesem Jahr hinter den Kulissen für viel Diskussionsstoff gesorgt. Tuschs erste Entwürfe waren nicht überall gut angekommen. Nun sind die Bauten, die Mönchengladbacher Häuserfronten nachempfunden sind, in einem Kompromiss gemündet. Tusch betont: "Der gesamte Plan des Weihnachtsmarktes ist in Zusammenarbeit mit der städtischen Planung entstanden. Alles ist genauso wie vereinbart." Die Weihnachtsstadt auf dem Sonnenhausplatz ist für die kommenden fünf Jahre genehmigt. Davon unberührt wird gerade ein Konzept erarbeitet, was auf dem Platz künftig stattfinden darf und was nicht.

Zuletzt hatte im sozialen Netzwerk Facebook der Aufbau der bekannten braunen Holzbuden vor dem Minto für Diskussionen gesorgt, weil sie die Sichtachse vom Sonnenhausplatz Richtung Steinmetzstraße versperren. Diese Stelle, betont Tusch, war nie in der Diskussion: "Dort ist alles so wie im vergangenen Jahr."

(angr)
 
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