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Mönchengladbach
SMS-Neubau muss bis nach der Krise warten

Mönchengladbach. Die Verlegung der Firmenzentrale der SMS Group von Düsseldorf nach Gladbach liegt weiter auf Eis. Die Zeit für einen 100-Millionen-Neubau sei derzeit nicht gegeben, sagte Geschäftsführer Burkhard Dahmen gestern bei der Bilanzpressekonferenz des Anlagenbauers. Auch im vergangenen Jahr litt das Unternehmen demnach unter der Investitionszurückhaltung der Kunden, nur der Iran gebe Anlass zur Hoffnung. Die Bestellungen sanken 2015 um 13 Prozent auf 2,758 Milliarden Euro, die Hälfte dessen, was 2008 an Aufträgen hereingekommen war.

Der Umsatz schrumpfte auf 3,3 (3,4) Milliarden, der Gewinn brach auf fünf (18,6) Millionen ein. Für 2016 rechnet Dahmen mit stagnierenden Auftragseingängen und wegen des rückläufigen Auftragsbestandes mit Umsatzeinbußen. Wie berichtet, sollen bis 2017 1200 der hiesigen 5250 Stellen wegfallen. Neue Technologien und Digitalisierung sollen dem Konzern aus dem Tief helfen.

(rtr/tler)
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