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Serie Mäuse, Moos, Und Mehr (1)
So lässt sich richtig Geld sparen

Mönchengladbach. Wer drei einfache Spar-Tipps befolgt, wird sich schneller als andere seine Wünsche erfüllen können. Mit einer App gelingt das jetzt sogar ganz einfach und mobil per Fingerklick. Das Schritt-für-Schritt-Prinzip nennt sich "Klicksparen". Von Sebastian Bergmann

Die Wünsche Jugendlicher und junger Erwachsener sind vielfältig. Während die einen sich nichts sehnlicher als die neueste Spielekonsole oder einen neuen Laptop wünschen, hätten andere wiederum gern so schnell wie möglich ein neues Fahrrad oder ein eigenes Auto. Wiederum andere würden am liebsten gleich eine Weltreise in Angriff nehmen, die Welt erkunden. Da all diese erstrebenswerten Dinge Geld kosten, lohnt es sich, dafür zu sparen. Mit drei cleveren Spar-Tipps geht fast jeder Wunsch in Erfüllung.

Tipp Nummer eins: Lege ein Sparziel und den dazugehörigen Betrag dafür fest. Das kann entweder das erste eigene Auto, ein neuer Laptop, oder ein Urlaub sein. "Vor allem junge Leute sollten nicht erst am Ende des Monats schauen, was vom Taschengeld, dem Ferienjob oder dem Ausbildungsgehalt noch übrig ist, und dann erst anfangen zu sparen. Sie sollten sich gleich ein festes Ziel setzen, auf das sie sparen wollen", sagt Matthias Heitzer, zuständig für das Produktmanagement der Stadtsparkasse Mönchengladbach.

Tipp Nummer zwei: Lege einen Zeitraum fest, in dem das angepeilte Sparziel erreicht werden soll. "Beim Sparen geht es darum, über eine bestimmte Zeit kontinuierlich Geld beiseitezulegen. Wichtig ist, dass nicht an einem Tag 20 Euro gespart werden, nur um dann am nächsten Tag das gesparte Geld gleich wieder auszugeben", sagt Matthias Heitzer. Klar ist dabei auch, dass für ein eigenes Auto länger gespart werden muss, als für ein neues Fahrrad. Heitzer: "Man kann sich aber auch mehrere Sparziele setzen. Vielleicht eines, das man schneller erreichen kann, und ein anderes, für dessen Erreichen man mehrere Jahre braucht."

Tipp Nummer drei: Stelle eine Einnahmen-/Ausgabenrechnung am Ende des Monats auf. Dabei sollten folgende Fragen genau beantwortet werden können: Wie viel Geld habe ich in diesem Monat eingenommen? Wie viel und für was habe ich mein Geld ausgegeben? Und an welchen Stellen gebe ich zu viel Geld aus? Matthias Heitzer von der Stadtsparkasse Mönchengladbach sagt: "So lässt sich feststellen, ob ich eventuell noch mehr sparen könnte. Außerdem kann ich so sichergehen, dass ich meine Kosten im Griff habe."

Ganz einfach befolgen lassen sich diese Sparziele mit der App "Klicksparen" der Stadtsparkasse. Das Prinzip des Klicksparens ist denkbar einfach. Mit dem Smartphone wird das Objekt der Begierde - zum Beispiel ein neues Fahrrad - abfotografiert und als Sparziel in der App festgelegt. Im zweiten Schritt muss ein Betrag festgelegt werden, der erreicht werden muss, damit das Rad auch finanziert werden kann. Mit einem Fingerklick lässt sich anschließend Geld vom Girokonto auf das Sparkonto überweisen - ohne lästige Eingabe von TAN-Nummern oder dergleichen. Klick für Klick lässt sich so der Anstieg der virtuellen Spardose miterleben - und damit auch der Zielerreichung.

Voraussetzung für das Klicksparen ist ein Girokonto bei der Stadtsparkasse, das für das Online-Banking und das Ansparkonto freigeschaltet ist. Nach einmaliger Einrichtung kann der Nutzer dann selbst bestimmen, welchen Sparbetrag er festlegen möchte. Möglich sind zwischen fünf und 30 Euro pro Transaktion (sprich Klick), maximal aber 200 Euro pro Tag. Die App zeigt mithilfe eines Ladebalkens an, wie nah man seinem Sparziel schon gekommen ist. Bei Bedarf erinnert sie einen auch daran, sein Geld zu sparen.

"Mäuse, Moos und mehr" ist eine Kooperation von Rheinischer Post und Stadtsparkasse Mönchengladbach.

Quelle: RP
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