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Mönchengladbach
So sieht der Busbahnhof inzwischen aus

Mönchengladbach: So sieht der Busbahnhof inzwischen aus
Die Hilderather Straße von oben gesehen. Hier entsteht der neue Busbahnhof. FOTO: Titz, Theo
Mönchengladbach. Nach wie vor ist die Hilderather Straße zwischen dem Südwall und der Beecker Straße gesperrt. Hier entsteht ein moderner Omnibusbahnhof mit viel neuem Komfort für die Fahrgäste. Ende Juli sollen die Arbeiten beendet sein. Von Inge Schnettler

Passanten bleiben stehen. Sie schauen sich die Arbeiten auf der Riesenbaustelle an. Sie staunen. Und sie sehen, wie der neue Busbahnhof nach und nach Formen annimmt. Der Fotograf Theo Titz hat das Ganze einmal von oben aufgenommen. Gut zu sehen sind die Straßenführung um den neuen Kreisverkehr herum, und auch die Buswartehäuschen, die früher am Marienplatz in Rheydt ihren Dienst taten, sind schon da. Fast eine Million Euro wird in den Umbau des Omnibusbahnhofes an der Hilderather Straße in Rheindahlen investiert. Wegen der Bauarbeiten ist deshalb die Strecke zwischen dem Südwall und der Beecker Straße bereits seit Mitte Februar in beide Richtungen gesperrt.

Was wird auf dem Platz gemacht? Angrenzend an den neuen kleinen Kreisverkehrsplatz sowie der Hilderather Straße werden fünf neue Bushaltestellen hergestellt und der Bereich der Nebenanlagen erneuert. Mit der Umgestaltung werden die Busse in Zukunft für die Nutzer barrierefrei zu erreichen sein, und auch der Wechsel zwischen den einzelnen Bussen soll erheblich erleichtert werden. Dafür sorgen Bordsteinabsenkungen und Busbordsteine, die einen bequemen Einstieg ermöglichen. Außerdem werden taktile Leitelemente - etwa zu ertastende Markierungen im Boden - für Menschen mit Sehbehinderung eingerichtet. Für alle Fahrgäste soll es mehr Komfort geben: Unterstände ermöglichen das Warten im Trockenen, neue elektronische Fahrgastinformationen sorgen dafür, dass Ankunfts- und Abfahrtszeiten von allen Bussteigen aus gut zu lesen sind. Die Errichtung von Querungsstellen und die Geschwindigkeitsreduzierung sollen die Verkehrssicherheit erhöhen. Außerdem wird es einen neuen Fahrrad-Abstellbereich geben. Dort werden dann 20 Fahrräder Platz finden.

Der Haltepunkt Hilderather Straße und zukünftiger Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB), so der offizielle Begriff, ist ein wichtiger Verknüpfungspunkt für die Buslinien zwischen den im Südwesten von Gladbach gelegenen Vororten, zu den beiden Stadtzentren sowie zu den Nachbarstädten Wegberg und Erkelenz. Bis zur Beendigung der Arbeiten wird der Haltepunkt auf die Erkelenzer Straße verlegt. Die Arbeiten werden voraussichtlich im Juli abgeschlossen sein.

Quelle: RP
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