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Mönchengladbach
Sound of Schmölderpark 2015: Heiteres, Rockiges und Besinnliches

Mönchengladbach. Drei musikalische Acts unterhielten die Besucher im Schmölderpark bestens. Die Besetzung war Garant für abwechslungsreiche Performances im Pavillon. Von Alexandra Dahmen

Mit sowohl rockig lauter als auch sanfter ruhiger Musik, verwandelte der diesjährige "Sound of Schmölderpark" denselben, am Samstagabend in ein lockeres, gut besuchtes Spektakel mit klassischem Festival-Charakter. Das altermäßig durchweg gemischte Publikum erfüllte die vom Organisator gewünschte Erwartung nach einer "fulminanten Nutzung der Tanzfläche", verpflegte sich an den diversen Getränke- und Essensständen oder lag ganz entspannt etwas abseits der Menge auf Picknickdecken oder in gemütlichen Liegestühlen.

"Ein kühles Bier, gute Musik und nette Leute um sich herum - ein Samstagsabend ganz nach meinem Geschmack!", erzählt Michael R. (34), der es sich in einem mitgebrachten Campingstuhl bequem gemacht hat und das Geschehen gemeinsam mit ein paar Freunden aus einiger Ferne beobachtet. Auch vom angrenzenden Spielplatz strömten die Menschen der kostenfreien Rheydter Veranstaltung zu und genossen die musikalische Vielfalt, die ihnen geboten wurde.

Der Förderverein "Pavillon Schmölderpark" hat es sich zur Aufgabe gemacht, bisher erst wenig bekannten Bands und Sängern mit dieser Veranstaltung eine Plattform zu bieten. In diesem Jahr rockte den Pavillon eine rein aus Mönchengladbach stammenden Besetzung und heizte dem Publikum dabei ordentlich ein.

Für alle die mal richtig Dampf ablassen wollten, bot die Band "The Bombing Jacks", die ursprünglich nur für den einmaligen Auftritt auf einer Geburtstagsfeier ins Leben gerufen worden war, jede Menge lauten und stimmigen Rock'n'Roll. Dabei stellten die Musiker überzeugend unter Beweis, dass es absolut richtig war, auch weiterhin gemeinsam Musik zu machen.

Noch ein bisschen wilder wurde es mit den Jungs von "Bon Scotch". Als AC/DC-Cover-Band spielten sie Klassiker wie T.N.T oder "Let there be rock" und huldigten damit die legendäre, viel zu früh verstorbene AC/DC-Ikone Bon Scott.

Vor allem die weiblichen Besucher warteten gespannt auf das Damenbläserensemble "Wonderbrass". Ruhige, swingende und teils jazzige Töne brachten die perfekte Abwechslung zum sonst so knallharten Rock-Sound. So schwärmte eine Besucherin von "der gelungenen Kombination aus heiteren und ernsten Liedern" und gab zu, "hin und wieder auch eine Träne verdrückt zu haben".

Quelle: RP
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