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Mönchengladbach
Sparda-Bank baut digitale Angebote weiter aus

Mönchengladbach. Sabine Fruhen ist seit einem Jahr Filialleiterin der Sparda-Bank in Mönchengladbach. Ihre erste Bilanz fällt positiv aus: Das Geschäftsvolumen ist um 8,1 Millionen auf knapp 260 Millionen Euro gewachsen, die Anzahl der Kunden im Vergleich zum Vorjahr noch einmal leicht angestiegen. "Wir können zufrieden sein", lautet ihr Fazit. Damit sie auch zum Ende des laufenden Geschäftsjahres ein Wachstum verzeichnen kann, konzentriert sich die Sparda-Bank neben ihren Angeboten zur Immobilien- und Baufinanzierung künftig auch darauf, im digitalen Bankengeschäft konkurrenzfähig zu bleiben. Von Marcel Romahn

Nicht nur Überweisungen und Kontoabfragen, sondern auch die Eröffnung des Girokontos ist inzwischen für die Kunden der Bank auf dem Smartphone möglich. Weitere Angebot wie "Paydirekt" und die "Secure-App" sollen darüber hinaus den Bezahlvorgang beim Online-Shopping erleichtern und die Sicherheit der mobilen Transaktion gewährleisten. "Unsere jüngeren Kunden wollen ihre Finanzen so bequem wie möglich regeln", so Fruhen. "Deshalb dürfen wir im digitalen Wandel nicht stehenbleiben."

Inzwischen hat die Gladbacher Filiale knapp 12.900 Kunden. Um in der Bevölkerung möglichst viel Präsenz zu zeigen, beteiligt sich die Sparda-Bank an mehreren Bildungs- und Sozialprojekten. Im Rahmen der Aktion "Bewegt älter werden" förderte die Bank zusammen mit dem Landessportbund in ganz NRW Projekte mit 100.000 Euro pro Jahr. In Mönchengladbach konnten der SV Schelsen damit eine Boulebahn realisieren und die Tanzsportfreunde sowie der ASV Biesel ihre Kursangebote erweitern. Auch an den Schulen organisiert Sabine Fruhen mit ihren aktuell elf Mitarbeitern Projekte zur finanziellen und politischen Bildung. "Wir besuchen beispielsweise den Landtag mit den Schulkindern", sagt sie. "Außerdem zeigen wir ihnen, wie man verantwortungsbewusst mit seinen Finanzen umgeht." Die Vernetzung mit Schulen, Vereinen und Kultureinrichtung sei in Gladbach bereits sehr gut. Fruhen: "Wenn wir die Bevölkerung auf uns aufmerksam machen wollen, ist dies in Zukunft unverzichtbar."

Quelle: RP
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