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Mönchengladbach
Sparkasse setzt Rotes Kreuz unter Strom

Mönchengladbach: Sparkasse setzt Rotes Kreuz unter Strom
Links: Mike Boochs und Hildegard Wester. Rechts die Vertreter der Sparkasse, Joachim Schlösser und Mechtild Welters. FOTO: Lauter
Mönchengladbach. Die Stadtsparkasse Mönchengladbach unterstützt das örtliche Deutsche Rote Kreuz (DRK) mit der Spende eines Notstromaggregats. Die Vertreter der Sparkasse, Mechtild Welters und Joachim Schlösser, überreichten jetzt die Spende im Wert von 10.000 Euro in der Zentrale des Mönchengladbacher Kreisverbands in Eicken. Das Aggregat soll die Infrastruktur des DRK im Katastrophenfall aufrecht erhalten. Mike Boochs, Kreisgeschäftsführer des DRK, erklärt, dass man "auf alle möglichen Szenarien, wie Schneechaos, Hochwasser oder Stürme vorbereitet sein muss". Die neue diesel-betriebene Stromquelle leistet 30 Kilovoltampere. Das reicht aus, um die wichtigsten Funktionen der Einsatzstelle, wie Telefon, Computer oder auch Essenszubereitung am Leben zu erhalten. "Strom ist der entscheidende Faktor für unsere Arbeit", so Boochs. Daher ist man auch "sehr glücklich über den stolzen Betrag". Möglich gemacht haben das Zweckerträge aus der Aktion Prämien-Sparen. "Jedes Los der hauseigenen Lotterie unterstützt regionale, gemeinnützige Zwecke", erklärt Schlösser. "Dieses Jahr hat man den Antrag des DRK unterstützen wollen." Eines sei der Stadtsparkasse schon immer wichtig gewesen: die Region zu fördern. Von Dominik Lauter

Die Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes zeigten sich sichtlich dankbar: "Das DRK ist hauptsächlich auf Spenden angewiesen. Die rund 500 Ehrenamtler des DRK in Mönchengladbach müssen im Ausnahmezustand sofort bereit sein, der Bevölkerung helfen zu können. Katastrophenschutz ist auch viel Improvisation, die durch das Notstromaggregat erheblich erleichtert wird." Das bisher vorhandene Aggregat lieferte grade einmal zwei KVA. "Genug, um das Licht einzuschalten", scherzte Boochs. Die neue Notstromquelle wird pünktlich zu neuen Jahr voll einsatzbereit sein. "Dann kann der Stromausfall kommen."

Quelle: RP
 
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