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Mönchengladbach
SPD: Fördergeld soll auch für Ogata-Ausbau genutzt werden

Mönchengladbach. Die Fraktion reagiert auf ein Umfrageergebnis an Schulen.

Die 36,5 Millionen Euro aus dem Förderprogramm "Gute Schule 2020" sollen in Mönchengladbach unter anderem in die Erweiterung des Angebotes der Offenen Ganztagsschule (Ogata) sowie den Ausbau der digitalen Infrastruktur fließen. Darauf legt auf jeden Fall die SPD großen Wert, die jetzt in einem Schreiben auf die Umfrageergebnisse an Schulen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) reagierte.

Bemängelt worden waren vor allem die veralteten Toilettenanlagen sowie fehlender Raum für die Betreuung im Ogata-Bereich und unzureichend ausgestattete Informatikräume. Felix Heinrichs, Vorsitzender der SPD-Fraktion, erklärt dazu: "Der Ausbau des Ogata-Angebotes ist gerade für uns von besonderer Bedeutung, da wir uns von einem stärkeren Ganztagsangebot auch andere positive Effekte erhoffen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in kurzer Zeit die baulichen Voraussetzungen schaffen werden, um neue Gruppen an den Start zu bringen."

Die Sanierung von Toilettenanlagen habe man bereits 2016 angestoßen und mehr Geld im städtischen Haushalt bereitgestellt. "Durch das Programm ,Gute Schule 2020' können wir aber noch mehr bewegen", sagt Heinrichs weiter. Neben den drei genannten Schwerpunkten müssten natürlich auch noch andere Maßnahmen in den Blick genommen werden. Der Brandschutz sei an vielen Schulen in einem nicht akzeptablen Zustand. Gerade die älteren Gebäude seien zudem energetisch sanierungsbedürftig. Sporthallen und Schul- sowie Pausenhöfe müssten dringend saniert und attraktiver gestaltet werden.

Heinrichs erklärt weiter: "Wir haben als Fraktion bereits einige Meldungen von Schulen erhalten und werden diese mit der vorgelegten Liste der Verwaltung abgleichen."

(gap)
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