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Mönchengladbach
SPD: Herdprämien-Aus entlastet Haushalt

Mönchengladbach. Das Kippen des Betreuungsgelds dient der städtischen Haushaltskonsolidierung, teilt die SPD mit. Gemeinsam mit dem Kreis Viersen habe die Stadt die Abrechnung des Betreuungsgeldes bisher mit zwei Personalstellen aus eigenen Mitteln geleistet. Da das Betreuungsgeld nun nicht mehr ausgezahlt wird, sparten Gladbach und Viersen jeweils 65.000 Euro Verwaltungskosten pro Jahr. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzender Felix Heinrichs: "Die CSU-Herdprämie, die 2012 von Schwarz-Gelb beschlossen wurde, ging für uns in die völlig falsche Richtung. Dass wir nun auch noch als Stadt bei den Verwaltungskosten sparen, ist ein zusätzliches Bonbon." Wichtiger sei allerdings, dass die frei werdenden Gelder eins zu eins in die frühkindliche Bildung investiert werden.
(tler)
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