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Mönchengladbach
SPD will Verkehrsdaten für Hohenzollernstraße

Mönchengladbach. Noch in diesem Jahr wird der Masterplan Nahmobilität vorgelegt: Er beschreibt unter anderem, wie der Radverkehr in der Stadt gestärkt werden kann. Bereits jetzt werden Ansätze diskutiert, die aufhorchen lassen. So zum Beispiel die Idee, je eine Fahrtrasse der vierspurigen Hohenzollernstraße in beiden Richtungen für Fahrradfahrer zu reservieren. Nach OB Hans Wilhelm Reiners, der diesem Vorhaben aufgeschlossen gegenüber steht, hat sich jetzt auch die SPD positioniert. "Das können wir uns ebenfalls gut vorstellen. Aber wir brauchen für eine solche Entscheidung die notwendigen Verkehrsdaten", sagt Thomas Fegers, planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

Fegers weist darauf hin, dass sich die SPD in den Haushaltsberatungen mit der CDU stark gemacht habe, die finanziellen Mittel für Radwege und die notwendige Infrastruktur, wie die Radstation am Hauptbahnhof und das Knotennetz aufzustocken oder einzuplanen. "Jetzt müssen weitere Schritte in Angriff genommen werden, um auch die Radwegeführung deutlich zu verbessern, attraktiver und vor allem sicherer zu gestalten", sagt er. Die Hohenzollernstraße könne für den Autoverkehr testweise bis zur Sanierung Fahrradspuren bekommen. Der Beginn der Baumaßnahmen sei für 2019 vorgesehen. "Notwendig sind für eine dauerhafte Lösung Verkehrsdaten zum Schwerlastverkehr nach der Öffnung des Nordrings, denn die Hohenzollernstraße wird weiterhin eine Hauptverkehrsstraße im Sinne des Lkw-Routenkonzepts bleiben. Hierbei müssen wir die Verkehrssicherheit beachten", fordert Fegers. Da reiche eine ausschließlich persönliche Meinung des OB nicht. Er müsse im Sinne einer Mobilitätsumkehr auch Mehrheiten organisieren und Entscheidungen vorbereiten.

(web)
 
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