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Lokalsport
2:0 gegen Rheydt - Kleinenbroich wird erstmals Kreispokalsieger

Kreispokal. Torjäger Dominik Klouth ist mit seinem Doppelpack der Garant für den Erfolg der Teutonen. Im Spiel um Platz drei besiegt der 1. FC Viersen Ausrichter Neuwerk. Sieger bei den Frauen wird der 1. FC. Von Horst Höckendorf

Zum ersten Mal seit der Saison 2012/13 haben am Wochenende mit Teutonia Kleinenbroich und Viktoria Rheydt wieder zwei Ligakonkurrenten aus der Kreisliga A das Finale im Kreispokal bestritten. Die Teutonen, erstmals im Endspiel, wollten es da natürlich besser machen als der Ortsnachbar und langjährige Rivale Korschenbroich vor zwei Jahren. Der VfB verlor damals im A-Liga-Duell gegen den Polizei SV mit 3:4.

Nach einer kurzen Abtastphase übernahm Kleinenbroich am Samstag dann auch die Initiative und kam in der zehnten Minute zur ersten Chance, doch ein Flachschuss verfehlte das lange Eck und trudelte ins Toraus. Die zweite Chance klärte dann Rheydts Torwart Timur Köroglu zur Ecke, die nichts einbrachte. In der 32. Minute war es dann aber soweit: Kleinenbroichs Torjäger Dominik Klouth wurde von Philipp Richter bedient, setzte sich gegen vier Viktorianer durch und schoss flach ins lange Eck. In der 38. Minute verfehlte Daniel Busses Freistoß den Querbalken nur um Zentimeter.

In der 55. Minute fiel dann die Entscheidung für Kleinenbroich, als erneut Klouth nach Zuspiel von Richter das 2:0 markierte. Rheydts Trainer Markus Horsch wechselte zwar noch zweimal und pushte das Team nach vorne, Nennenswertes kam aber nicht heraus, da die Teutonen-Abwehr sicher stand. Am Ende herrschte also großer Jubel beim Team von Trainer Norbert Müller. Und auch Horsch erkannte den Sieg des Gegners an. "Es war ein Katastrophenspiel von uns und ein hochverdienter Sieg für Kleinenbroich, weil wir keine einzige Chance hatten", lautet das Resumée des Rheydter Trainers. Sein Gegenüber sah es genauso. "Auch wenn Viktoria in der zweiten Hälfte mehr Druck gemacht hat, waren wir mit unseren zwei Spitzen doch gefährlicher. Unser Sieg spiegelt das Kräfteverhältnis wieder", sagte Müller.

Im kleinen Finale setzte sich Landesligist 1. FC Viersen gegen den klassentieferen Bezirksligisten und Ausrichter Neuwerk mit 1:0 durch. Trotz Überlegenheit und mehr Ballbesitz gelang es den Viersenern nicht, das Abwehrbollwerk mehr als einmal zu knacken. Das Goldene Tor erzielte Holger Jansen (16.) im zweiten Versuch. Wichtige Erkenntnisse sammelte der unterlegene Coach Michael Holthausen. "Das war eine gute Abwehrleistung meines jungen Teams gegen einen Landesligisten. Nur nach vorne fehlt noch einiges", sagte er. Somit sind neben dem gesetzten Oberligisten 1. FC Mönchengladbach Kleinenbroich, Rheydt und Viersen für den Niederrheinpokal qualifiziert.

Bei den Frauen gewann in einer einseitigen Partie der 1. FC Mönchengladbach gegen den SC Hardt mit 7:0.

Quelle: RP
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