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Lokalsport
2:4 gegen Hamburg: GHTC im Schusskreis zu ungefährlich

Hockey. Die GHTC-Damen kassieren ihre erste Saisonniederlage. Von Thomas Grulke

Innerhalb weniger Sekunden wurde aus der Hoffnung auf mindestens ein Unentschieden die Gewissheit, dass es nichts wird mit einem Punktgewinn gegen den Tabellenführer. In der 67. Minute hatte der Gladbacher HTC durch David Franco die Chance, mit einer Strafecke das 3:3 gegen den Zweitliga-Spitzenreiter Hamburger Polo Club zu erzielen. Der Schlenzer des Portugiesen wurde aber abgewehrt, der direkte Gegenzug führte zu einem Siebenmeter, den Ricardo Nevado zum 4:2 (1:0)-Endstand verwandelte. Kurz darauf war für den GHTC eine unnötige Niederlage besiegelt.

"Hamburg hat seine Situationen im Schusskreis genutzt und die Tore gemacht, wir nicht. Spielerisch brauchten wir uns nicht zu verstecken", sagte Gladbachs Trainer Philipp Heymanns. Bester Beleg für sein Fazit war das Hamburger 3:2 durch Spielertrainer Matthias Witthaus, der nach einem direkt weitergeleiteten Pass plötzlich frei vor dem Gladbacher Tor zum Schuss kam und verwandelte (64.). Solche Szenen waren indes auf beiden Seiten Mangelware. Der GHTC hatte zunächst Feldvorteile, kam aber nie zu klaren Abschlusschancen.

"Bei den Hereingaben hat im Schusskreis eine vernünftige Staffelung gefehlt", sagte Heymanns. Dagegen machte der Gast aus drei Chancen zwei Tore zum 2:0. Gladbach steckte indes nicht auf und kam dank zweier flach verwandelter Strafecken durch Florian Jansen zum 2:2. Und bevor Hamburg zurückschlug, wurde eine dritte Jansen-Ecke auf der Torlinie abgewehrt. Aus dem Spiel heraus war der GHTC aber letztlich zu harmlos, um dem starken Aufsteiger wenigstens ein Unentschieden abzutrotzen.

Ihre erste Saisonniederlage kassierten die GHTC-Damen im Regionaliga-Spitzenspiel. Trotz des 1:4 (1:2) bei Verfolger RTHC Leverkusen geht Gladbach aber als Tabellenführer in die Winterpause. "Es ist schade, dass wir unsere gute Hinrunde mit einer schlechten zweiten Halbzeit beendet haben", sagte Trainer Achim Krauß. Zunächst war sein Team in einer starken Anfangsphase durch Marie Schmid in Führung gegangen, nach 15 Minuten schlichen sich jedoch immer mehr Fehler ein. "Wir haben den Faden verloren, und Leverkusen ist immer stärker geworden", sagte Krauß. Nachdem Nina Starck beim Stand von 1:1 nur den Innenpfosten getroffen hatte, bestimmte der RTHC das Spiel und siegte verdient.

Quelle: RP
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