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A-Mädchen verteidigen Westdeutschen Titel

Lokalsport: A-Mädchen verteidigen Westdeutschen Titel
Titelverteidigung: Die A-Mädchen des Gladbacher HTC gewannen wie im Vorjahr die Westdeutsche Meisterschaft. Mitte Oktober starten sie in der Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft. FOTO: GHTC
Hockey. Mit der weiblichen Jugend B, die Dritte im Westen wird, qualifiziert sich noch ein zweites GHTC-Jugendteam für die DM-Zwischenrunde. Von Thomas Grulke

Anna Küskes blieb es vorbehalten, in letzter Sekunde den Gladbacher HTC zum Meister zu machen. Die Nachwuchsspielerin verwandelte nach dem Ende der regulären Spielzeit eine Strafecke zum 1:0 gegen den Crefelder HTC, womit die A-Mädchen des GHTC ihren Westdeutschen Meistertitel verteidigten. Sie stehen damit ebenso in der Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft am 17. und 18. Oktober wie die weibliche Jugend B, die in ihrer Westdeutschen Endrunde den dritten Platz belegte.

"Sich mit zwei Teams bei der Leistungsdichte im Westen durchzusetzen, ist schon eine tolle Leistung, mit der wir sehr zufrieden sind", sagte Oliver Voigt, der beide Mannschaften trainiert. Da er aber nicht zeitgleich bei den Endrunden in Krefeld (A-Mädchen) und Mülheim (B-Jugend) sein konnte, betreuten Nils Helbig und Arndt Küskes die A-Mädchen, die ohne Niederlage die WHV-Endrunde erreicht hatten.

Und auch in Krefeld setzte das Team seine souveräne Erfolgsserie fort. Im Halbfinale sorgten Paula Brux und Anna Küskes für ein 2:0 über den Düsseldorfer HC, ehe am Tag darauf der knappe Endspielsieg gegen den Ausrichter folgte. "Am Ende hat das etwas glücklichere Team das Spiel gewonnen. Allerdings muss man die Qualität, eine Kurze Ecke nach dem Ende der regulären Spielzeit zu verwandeln, auch erst mal haben", sagte Helbig.

Hatte das Team im vergangenen Jahr den Titel durch zwei gewonnene Siebenmeterschießen geholt, gelang nun ein Durchmarsch. "Die Herausforderung bestand in dieser Saison darin, eine neue Mannschaft zu formen, die angesichts der angedachten Fusion mit dem Rheydter SV so noch nie zusammengespielt hat. Das hat super geklappt, da die RSV-Mädchen auch alle sehr gut ausgebildet sind. Ich habe selten so eine stabile und souveräne Mannschaft dieser Altersstufe gehabt", sagte Coach Voigt, der zeitgleich mit der weiblichen Jugend B den dritten Endrundenplatz erreichte.

Nach einem 1:6 im Halbfinale gegen den Club Raffelberg gelang der direkte Zwischenrunden-Einzug durch ein 5:4 im Siebenmeterschießen gegen den DHC. "Die Voraussetzungen waren ungleich schlechter. Drei A-Mädchen, die sonst das Team verstärkt haben, konnten natürlich nicht spielen. Und mit Jana Nagel fiel auch noch unsere Torhüterin verletzt aus", sagte Voigt. Doch die etatmäßige Stürmerin Clara Boveleth machte ihre Sache im Tor sehr gut - und avancierte im entscheidenden Siebenmeterschießen letztlich sogar zur Matchwinnerin. "Das ist eine Riesensache. Wir haben das Maximale herausgeholt", sagte Voigt.

Quelle: RP
 
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