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Lokalsport
Alex Draicchio wünscht sich ab sofort Konstanz

Meer. Gerade Alex Draicchio hat die vorige Saison bei den Blau-Weißen Nerven gekostet. Es waren nicht nur Gegentore, die ihn geärgert haben, sondern er musste bis zum letzten Spieltag zittern, bis feststand, dass er eine dritte Saison in der Bezirksliga spielen kann. "Ich habe mir im Urlaub Ruhe verschafft und mir eine gewisse Gelassenheit zugelegt", sagt Meers Torwart.

Es ist schon sehr überraschend, dass dieser Klub, dem nicht die Spieler die Tür einrennen, dem vom ersten Spieltag an der Abstieg droht, den Abstieg schon zweimal erfolgreich abgewendet hat. Welches Geheimnis verbirgt sich dahinter? "Ich weiß das auch nicht. Wir wundern uns immer wieder", sagt der 22-Jährige schelmisch schmunzelnd.

Er hat aber auch ein probates Mittel, um das Zittern in der kommenden Saison zu vermeiden: "Wir müssen endlich die gesamte Saison konstant spielen. Dann brauchen wir uns keine Sorgen zu machen und landen im sicheren Mittelfeld."

Allerdings hat Meer es in den ersten Spielen mit Titelaspiranten zu tun. Zum Auftakt tritt man in St. Tönis an, das sich enorm verstärkt hat und ebenso in die Landesliga zurückwill wie der VfB Uerdingen, der mittwochs zum Heimspiel bei Meer antritt. "Das sind starke Gegner, aber gerade gegen solche Teams haben wir uns immer steigern können und waren auch erfolgreich", sagt Draicchio . Als Mechatroniker für Aufzugstechnik weiß er, auf welchen Knopf man drücken muss, damit es aufwärtsgeht.

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