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Lokalsport
Badwerk-Cup sieht Favoriten-Siege

Tennis. Einige dunkle Wolken am Himmel konnten die Finalspiele in 20 verschiedenen Alters-Konkurrenzen letztlich nicht gefährden: Alle Spiele wurden reibungslos zu Ende geführt. Der 11. Badwerk-Cup auf der Anlage des GHTC ist damit schon wieder Vergangenheit. In diesem Jahr kämpften rund 250 Aktive um begehrte nationale und internationale Ranglisten-Punkte. Unabhängig von der jeweiligen Altersklasse zeigten viele Sportler, dass sie ihr Können nicht verlernt haben. So gab es auf den Courts an den Holter Sportstätten attraktives und hochklassiges Tennis zu sehen. Von Sebastian Eussem

Wie beispielsweise in der Konkurrenz der Altersklasse Ü35: Hier trafen Marc Leimbach, der Weltranglisten-Zweite, und Andreas Thivessen, seines Zeichens Siebter des nationalen Klassements, im Finale aufeinander. Den ersten Satz sicherte sich Leimbach knapp mit 7:6, ehe Thivessen zurückschlug und im zweiten Durchgang mit 6:4 die Oberhand behielt. Doch dieser Satzgewinn schien ihm die letzten Kräfte geraubt zu haben: Denn der entscheidende Satz war schnell vorbei: Glatt siegte Leimbach mit 6:0. Dementsprechend zufrieden zeigte sich der Kasseler nach der Partie: "Ich habe dieses Turnier nutzen wollen, um für die bald anstehenden Europameisterschaften und Deutschen Meisterschaften zu trainieren. Daher ist es gut, dass wir so lange gespielt haben", sagte er. Der Polizei-Oberkommissar nimmt seit sechs Jahren mit Freude am Badwerk-Cup teil, nicht nur weil er in diesem Jahr an Position eins gesetzt war: "Ich habe seit vielen Jahren einen guten Kontakt mit Turnierorganisator Carsten Thamm. Daher komme ich immer gerne. Es ist ein sehr schönes Turnier, das gut organisiert ist", sagt er.

Nicht nur mit Leimbach setzte sich in diesem Jahr ein Favorit durch, auch in den meisten anderen Altersklassen zogen die Favoriten ins Endspiel ein. Elf Titel gingen insgesamt an Spieler vom Niederrhein. Gladbacher Lokalmatadoren schafften in diesem Jahr indes nicht den Sprung ins Finale: Lutz Hähle und Bärbel Hertl (beide GHTC) schieden jeweils im Viertelfinale aus.

Ein insgesamt sehr zufriedener Turnierorganisator Carsten Thamm hatte bei aller Zufriedenheit über die 2016er Auflage aber dann doch auch an einer Stelle Grund zum Ärgern: Denn bei den beiden Herren-Endspielen in der Ü45er und 55er-Konkurrenz trat jeweils ein Finalist nicht an. "Das geht gar nicht, und das wird auch der ITF gemeldet", sagte Thamm. Ansonsten lobte er jedoch den fairen Umgang aller teilnehmenden Spieler.

Quelle: RP
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