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Lokalsport
Beide Gladbacher U 19-Teams haben arge Personalsorgen

Jugendfußball. Wenn ein Team aus der erweiterten Spitzengruppe einen potenziellen Abstiegskandidaten empfängt, scheint die Favoritenrolle klar vergeben zu sein. Im Spiel der A-Junioren-Bundesliga zwischen der U19 der Borussen (5. Platz) und Fortuna Köln (11.) ist dies nicht so. Der VfL hat nämlich vor dem Hinrunden-Abschluss mit erheblichen personellen Problemen zu kämpfen. Louis Ferlings wurde nach seiner Roten Karte gegen Düsseldorf für drei Spiele gesperrt, Gino van den Berg ist erkrankt, und der gerade wiedererstarkte Marcel Canadi hat einen Innen- und Außenbandanriss erlitten. "Aktuell bin ich sehr froh, dass wir über einen so großen Kader verfügen", sagt Trainer Thomas Flath. "Jetzt können sich auch die Spieler zeigen, die zuletzt hinten dran waren."

Der 1. FC Mönchengladbach hat ebenfalls viele Verletzte, verfügt aber eben nicht über einen so breiten Kader, diese leicht auszugleichen. Dennoch versucht das Team von Trainer Marcel Winkens alles, um weitere Punkte im Kampf um den Klassenverbleib zu sammeln. Gegen den 1. FC Köln wird dies indes nicht einfach. Allerdings haben die Kölner bei der 1:2-Niederlage gegen Preußen Münster auch gezeigt, dass sie in dieser Saison nicht so sattelfest sind.

Seit fünf Spieltagen ist derweil die U17 der Borussen inzwischen ohne Niederlage. Zum Auftakt der Rückrunde in der B-Junioren-Bundesliga erwartet der VfL in Rot-Weiß Oberhausen ein Team, das auf einem Abstiegsrang steht. In der Hinrunde mussten sich die Gladbacher, die nach zehn Minuten nur noch zu zehnt waren, mit einem 1:1 zufrieden geben.

In der A-Junioren-Niederrheinliga ist für den 1. FC im Kampf um den Klassenverbleib wieder alles möglich. Der Aufsteiger hat durch das 2:1 gegen den FC Kray den Anschluss an das Mittelfeld geschafft. Jetzt soll bei Tabellenschlusslicht SV Rhenania Bottrop der nächste Sieg eingefahren werden.

(api)
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