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Lokalsport
Bestzeit für Bareuther auf Hawaii

Triathlon. Der Triathlet trotzt den hohen Temperaturen bei der WM und verbesserte sich um 48 Plätze. Von Paul Offermanns

Frank Bareuther vom M. Gladbacher TV 1848 hat beim Ironman auf Hawaii die 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und den Marathonlauf geschafft. Er überquerte als 707. nach 10:41:50 Stunden die Ziellinie. Der 52-Jährige hatte sich bereits zum zweiten Mal in Frankfurt beim Ironman-Europa für die Weltmeisterschaft qualifiziert und verbesserte sich um 50 Minuten.

Wiederum begab sich der Gladbacher auf die weite Reise. Nochmals musste er tief in seinen Geldbeutel greifen. So ein Unternehmen kostet natürlich auch einiges. "Alleine für den Startplatz musste ich schon 1000 US-Dollar zahlen", sagte er. Um 7 Uhr in der Früh ging es in den 26 Grad Celsius warmen Pazifik. Erst starteten die Profis, dann die sogenannten Age-Grouper - zu Deutsch: die Altersklassen-Athleten, zu denen er gehörte. Das Meer "brodelte": 2500 Teilnehmer befanden sich im Wasser. Nach bereits 1:10:38 Stunden verließ Bareuther die Fluten, trotz gehörigen Wellengangs. Er duschte das Salzwasser ab, lief in die Wechselzone und stieg aufs Rad. 180 Kilometer fuhr er in sengender Hitze mit dem Rad. "Da kühlt der Fahrtwind schon nicht mehr", sagte der Athlet. Bareuther, tat was er tun musste: "Viel trinken. Ausreichend Kohlehydrate, meist in Riegelform, nahm ich zu mir." Der Mönchengladbacher fuhr sein geplantes Tempo mit durchschnittlichen 33 Stundenkilometern durch (5:30 reine Fahrzeit).

Etwas steif in den Beinen zurück aus den Lavafeldern Konas erreichte er wieder die Wechselzone. Kleidung tauschen, Laufschuhe an und weiter. Auf der Marathonstrecke entschied sich, ob es ein gutes Rennen werden wird. "Für den durchschnittlichen Mitteleuropäer sind diese Temperaturen immer mit einer ordentlichen Leistungseinbuße verbunden", meinte er. Jedoch profitierte Bareuther auch hier von seiner guten Vorbereitung. Mit einem 5:30-Minuten-Tempo pro Laufkilometer kam er ins Ziel - natürlich ohne zwischendurch zu gehen (Rund 3:50 Laufzeit). Am Ende des Ironman blieb bei ihm die Uhr bei 10:41:50 Stunden stehen. In seiner Altersklasse ab 50 Jahre bedeutete das Rang 33. Er machte gegenüber 2014 gleich 48 Plätze gut.

Quelle: RP
 
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