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Bezirksliga droht keine Langeweile

Lokalsport: Bezirksliga droht keine Langeweile
Hält sich mit Prognosen zurück: Lürrips Markus Lehnen. FOTO: Diwi
Fussball. "Diese Liga ist in dieser Saison wesentlich stärker als im vergangenen Jahr", ist von allen Seiten zu hören, die sich mit der Bezirksliga beschäftigen. Ob das so sein wird, müssen die Klubs noch nachweisen. Allerdings dürfte einiges gesichert sein. Bei der Titelvergabe wäre ein Alleingang eines Vereins wie in der Vergangenheit kaum denkbar. Der Tabellenzweite kann noch auf die Relegation hoffen, um den Sprung in die Landesliga zu schaffen. Es werden nur drei von 17 Mannschaften absteigen. Von Kurt Theuerzeit

Stark kann die Liga wohl deshalb etikettiert werden, weil sich in der Spitzengruppe gleich mehrere Kandidaten befinden, die sich gegenseitig das Leben schwer machen können. Vor allem Dormagen, Kapellens Reserve und die SG Kaarst müssten im oberen Drittel zu finden sein. Der Kader des Landesliga-Absteigers Dormagen hat sich kaum verändert, das Team spielt seit einigen Jahren zusammen und dürfte noch an Spielstärke gewonnen haben. Das gilt auch für Kaarst, dem im Vorjahr zeitweise die Konstanz fehlte. Kapellen wurde durch Spieler aus dem Oberligakader verstärkt und dürfte nicht allzu sehr auf Aushilfen von oben angewiesen sein.

Diesem Trio droht am ehesten Gefahr durch den SV Lürrip, die Reserve des 1. FC und Gnadental. Nur knapp entging Gnadental in der vorigen Saison dem Abstieg. Trainer Jörg Ferber ist es aber gelungen, einige seiner ehemaligen Spieler aus Nievenheim (Oberliga-Absteiger) zur DJK zu holen. "Wir wollen uns verbessern", hält sich Lürrips Trainer Markus Lehnen mit zu optimistischen Prognosen zurück. Allerdings hat Lürrip seinen Kader qualitativ und quantitativ erheblich optimiert. Bei der FC-Reserve muss die Mannschaft nach vielen Abgängen neu formiert werden. Talent haben die Neuzugänge, wobei Trainer Fabian Vitz daraus einen funktionierenden Kader machen muss.

Dicht dahinter rangieren bereits weitere Klubs, die den Favoriten das eine oder andere Mal ein Bein stellen könnten. Meerbuschs Reserve ist nach der Fusion mit Bösinghoven ein ernstzunehmender Ableger des Oberligisten. Rommerskirchens Kader hat sich kaum verändert, dürfte aber wie im Vorjahr für die eine oder andere Überraschung sorgen. Uedesheim, das von der Oberliga nun bis in die Bezirksliga durchgereicht wurde, wird vom Gladbacher Guido Kopp trainiert. Er wird sich bemühen, die Mannschaft in der Liga zu stabilisieren. Mehr dürfte auch für einen weiteren Gladbacher mit TuS Grevenbroich nicht drin sein. Der Kader von Trainer André Theißen könnte für die lange Saison zu dünn besetzt sein.

Blau-Weiß Meer, der Polizei SV und Aufsteiger Neuwerk haben nur eins im Sinn: Die Liga soll gehalten werden. "Aber das wird sicherlich nicht leicht werden", sagt Meers Trainer Erhan Kuralaj. Er setzt wie seine Kollegen Michael Koch (PSV) und Michael Haag (Neuwerk) auf den funktionierenden Teamgeist. Ebenfalls das Ziel Klassenerhalt haben Willich, Schiefbahn, Holzheim und Strümp ausgegeben.

Quelle: RP
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