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Lokalsport
Borussia II, 1. FC und FSC: Schnell Fuß fassen in der neuen Liga

Frauenfussball. Viel Zeit hatte Wilfried Tönneßen nicht, um Borussias Zweite Mannschaft auf ihre erste Saison in der Frauen-Regionalliga vorzubereiten. Der ehemalige Trainer des MSV Duisburg II übernahm erst im August den Posten von Max Möller, der als Co-Trainer zur Ersten Mannschaft hochgerückt ist. "Ich freue mich auf die Aufgabe, bin aber relativ spät dazugestoßen. Die Vorbereitung ist schleppend verlaufen, insofern kann es schon sein, dass der Saisonstart für uns etwas zu früh kommt", sagt Tönneßen. Aber nun ist es einmal so, dass der Aufsteiger am Sonntag erstmals ran muss, um 11 Uhr empfängt er am Haus Lütz den 1. FC Köln II. Von Thomas Grulke

"Da kommt direkt ein dicker Brocken auf uns zu, aber wir werden versuchen, das Bestmögliche herauszuholen", sagt Tönneßen, der bei Borussia eine Mannschaft ohne externe Zugänge, aber mit vielen vereinseigenen Nachwuchsspielerinnen übernimmt. Da gehört eine Mareike Visser, die gestern ihren 21. Geburtstag feierte, schon zu den erfahrensten Kader-Mitgliedern. "Wir haben ein Team mit vielen Talenten, die in der Jugend schon hochklassig oder vergangenes Jahr eben in der Niederrheinliga gespielt haben, aber die Regionalliga ist dann schon noch mal eine andere Welt. Und wir müssen schauen, dass wir so schnell wie möglich das nötige Niveau erreichen und uns Woche für Woche steigern", sagt Tönneßen.

Anderer Standort, aber ganz ähnliche Ausgangslage: Der 1. FC Mönchengladbach startet am Sonntag (17 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den CfR Links in seine erste Saison in der Frauen-Niederrheinliga. Und auch der Aufsteiger hat einen neuen Trainer. "Die Vorbereitung verlief durchwachsen. Aber ich hatte auch viele schwere Testspielgegner ausgesucht", sagt Marcel Leicher. Sein junges Team, das unter anderem durch die ehemaligen Ex-Borussinnen Sabrina Weyers und Denise Vollmer verstärkt wurde, muss versuchen, in der neuen Liga schnell in Tritt zu kommen. "Einerseits soll die Mannschaft unbekümmert auftreten, aber es ist auch wichtig, schnell dazuzulernen. Es wird interessant zu sehen sein, wie sie sich behauptet", sagt Leicher.

Auch der FSC muss sich als Absteiger in die Landesliga auf eine neue Spielklasse einstellen. Der Wiederaufstieg ist aber 2016/17 kein Muss. "Wir bauen da keinen Druck auf. Wir wissen, dass wir das kommende Jahr noch überbrücken müssen, ehe 2017 viele U 17-Talente nachrücken", sagt Trainer Wolfgang Wassenberg. Erst seit Anfang der Woche kann er mit dem kompletten Kader arbeiten, wobei Angela Paffrath nach ihrem Umzug nach Aachen wohl kaum noch zur Verfügung steht. Der Auftakt daheim (13 Uhr) gegen Tusem Essen sollte aber auch mit wenigem Training machbar sein, sagt Wassenberg.

Quelle: RP
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