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Borussia kann sich weiter vom Mittelfeld absetzen

Lokalsport: Borussia kann sich weiter vom Mittelfeld absetzen
Das war die Entscheidung im Hinspiel: Barbara Müller (rechts) drückt den Ball zum 3:0 über die Linie. Borussias Frauen schlagen den TSV Schott Mainz im ersten Heimspiel der Zweitliga-Saison letztlich 4:0. FOTO: Dieter Wiechmann (Archiv)
Frauenfussball. Der Zweitligist ist bei Verfolger Mainz zu Gast. Der FSC startet unterdessen in der Niederrheinliga mit einem Wiederholungsspiel. Von Thomas Grulke

17 Minuten benötigte Borussia im Hinspiel, um vier Tore zu erzielen und den TSV Schott Mainz zu besiegen. Trainer Mike Schmalenberg kann sich an jenes 4:0 gut erinnern, er sagt aber auch: "Das Ergebnis hat den Spielverlauf nicht wirklich widergespiegelt. Über weite Strecken war es eine ausgeglichene Partie." Doch vor dem Rückspiel in Mainz am Sonntag (14 Uhr) seien die Vorzeichen sowieso wieder andere. "Alle Mannschaften haben sich neu vorbereitet, zudem hat es in Mainz einen Trainerwechsel gegeben. Nicht ungelegen kommt uns sicherlich, dass Spielmacherin Meike Weber aufgrund einer Roten Karte gesperrt ist. Mainz hat aber darüber hinaus einige sehr gute Talente. Wir stellen uns auf jeden Fall wieder auf ein intensives Spiel ein", sagt Schmalenberg.

Borussias Ziel im Spiel der bislang so überzeugenden Aufsteiger - Gladbach ist Dritter, Mainz Fünfter - ist klar: Der Vorsprung von elf Punkten auf den TSV soll auf jeden Fall gehalten, möglichst ausgebaut werden. Der gelungene Rückrundenstart mit dem überzeugenden Spiel gegen Saarbrücken sollte weiteres Selbstvertrauen geben. Zudem war der erste Einsatz der zuvor langzeitverletzten Ana Oliveira ein weiterer positiver Aspekt. Und in Mainz dürfte auch Winter-Zugang Vanessa Wahlen erstmals für Borussia spielberechtigt sein.

FOTO: Johannes Spaethe

In der Niederrheinliga beginnt der Spielbetrieb eigentlich erst Ende Februar, für den FSC Mönchengladbach ist die Winterpause indes schon am Sonntag um 13 Uhr vorbei. Grund dafür ist das Urteil der Verbandsspruchkammer, nach dem die Hinrundenpartie des FSC bei der SGS Essen III wiederholt werden muss. Die Gladbacher hatten Einspruch gegen die Wertung ihres 3:4 eingelegt, da der Schiedsrichter sich auf die Bitte des FSC vor Beginn geweigert hatte, das mit dem Essener Trikot ähnliche Outfit zu wechseln.

"Uns ging es bei dem Einspruch ums Prinzip. Sportlich könnten wir uns damit selbst ein Bein stellen, da die Voraussetzungen für einen Punktgewinn nicht gut sind", sagt FSC-Trainer Wolfgang Wassenberg. Seine Mannschaft habe keine gute Vorbereitung hinter sich. Zwei Wochen lang habe es kein Flutlicht auf dem Trainingsplatz gegeben, zum Teil habe das Team mit drei anderen Mannschaften auf einem Platz oder aber in einer kleinen Turnhalle in Günhoven trainieren müssen. Dazu hat sich auch noch Spielführerin Felica Esser einen Bänderriss zugezogen. Insofern dient das Spiel in Essen vielmehr als Chance, eine Woche früher auf Betriebstemperatur zu kommen. "Wir haben nichts zu verlieren. Wir stehen generell vor einem harten Auftaktprogramm, doch die Chance, erneut den Klassenerhalt zu schaffen, ist absolut gegeben", sagt Wassenberg.

Quelle: RP
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