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Borussia nimmt im Pokal Revanche an Geistenbeck

Lokalsport: Borussia nimmt im Pokal Revanche an Geistenbeck
Trikottest im Kreispokal-Finale: Borussias Antoine Baup (Nummer 33) behindert Geistenbecks Daniel Hansen beim Torwurf. FOTO: Dieter Wiechmann
Handball-Kreispokal. Borussia Mönchengladbach hat die Kräfteverhältnisse im Handballkreis wieder zurechtgerückt. In einem insbesondere in der ersten Halbzeit hochklassigen Endspiel um den Kreispokal setzten sich die Borussen 28:21 (14:13) gegen den Titelverteidiger TV Geistenbeck durch. Bei den Frauen holte sich der Rheydter TV den Titel. Die Rheydterinnen siegten 28:27 (15:8) gegen die HG Kaarst/Büttgen. Von Wiltrud Wolters

Die Emotionen schlugen hoch in der Halle Mülfort. Die Borussen wollten sich nach den letzten Niederlagen im Kreispokal und bei der Stadtmeisterschaft nicht noch einmal vom TVG düpieren lassen. Die Geistenbecker strebten genau dies an und fühlten sich in der Rolle des Davids vor heimischer Kulisse pudelwohl. So entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein hochinteressanter Kampf auf Augenhöhe. Die Vorentscheidung fiel zu Beginn der zweiten Hälfte, als sich die Borussen vom 14:13 über 21:17 absetzten und den Gastgebern bei zweimaliger doppelter Überzahl kein Tor gelang. Am Ende feierten die Borussen einen ungefährdeten Erfolg. "Das war ein cooles Spiel", sagte Trainer Tobias Elis. Der Schlüssel zum Erfolg seien die stabile Defensive und der starke Torhüter Sven Plath gewesen. Aufgrund der zweiten Hälfte sei der Sieg der Borussen verdient, räumte auch TVG-Trainer Thomas Laßeur ein. "Vielleicht wollten wir zu viel", sagte er mit Blick auf die vielen verpassten Chancen. Für den TVG warfen Crews (5) und Bremges (4) die meisten Tore. Für die Borussen trafen Prinz (6), Berner (5) und Feld (5) am besten.

In den Halbfinalspielen hatten sich die Geistenbecker 36:17 (18:10) gegen den TV Beckrath durchgesetzt. Wansing (4) und Wormuth (3) warfen dabei für Beckrath die meisten Tore. Die Borussen siegten 39:33 (20:15) gegen den ASV Rurtal-Hückelhoven.

Bei den Frauen wurde der Rheydter TV seiner Favoritenrolle gerecht. Im Endspiel gegen die HG Kaarst/Büttgen sorgte die Truppe von Guido Heyne früh für klare Verhältnisse. Nach 37 Minuten führte der RTV 20:13, dennoch geriet die Mannschaft am Ende noch mächtig unter Druck, weil Kaarst in der 50. Minute zum 24:24 und später auch zum 26:26 traf. Hannah Schaaf und Jasmin Neisser brachten mit ihren Toren zum 28:26 den RTV-Sieg dann doch in trockene Tücher. Die meisten Tore warfen Monjean (7), Schaaf (6) und Oedinger (5). Im Semifinale hatte sich der RTV gegen Welfia Mönchengladbach 34:27 (15:12) durchgesetzt. Für Welfia trafen Weufen (6), Reibe (5), Brüning (4) und Meininger (4) am besten. Im anderen Halbfinale musste sich der TV Korschenbroich 21:24 (12:13) gegen Kaarst/Büttgen geschlagen geben. Für den TVK warfen Schotten (6), Siegers (4) und Schreiner (4) die meisten Tore.

Insgesamt zogen die Verantwortlichen des Handballkreises Mönchengladbach ein positives Fazit. Der Kreisvorsitzende Bernhard Langenberg und sein Stellvertreter Markus Breyer freuten sich über spannende Spiele und gutes Zuschauerinteresse. Nach einer längeren Pause mischte, so Langenberg, zum ersten Mal wieder auch der Nachwuchs beim Final Four mit. Vor den Endspielen gab es Einlagespiele der E- und F-Jugendlichen von Wickrath und Lürrip.

Quelle: RP
 
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