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Borussia will Lobberich distanzieren

Lokalsport: Borussia will Lobberich distanzieren
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Handball. In der Handball-Oberliga steht für das Team von Tobias Elis ein wichtiges Duell in punkto Nordrhein-Liga-Qualifikation an. Eine Liga drüber will der TVK nicht auf einmal nach unten blicken müssen. Von Wiltrud Wolters

In der Oberliga stehen die Handballer von Borussia Mönchengladbach diesmal vor einer besonderen Hausforderung. Borussia muss nämlich am Sonntagvormittag beim TV Lobberich spielen. In der letzten Saison haben die Borussen beide Spiele knapp verloren. In dieser Spielzeit entschieden sie das erste Spiel 30:23 für sich. Seitdem hat sich allerdings einiges getan. Die Lobbericher, in der Hinrunde gebeutelt von schwerwiegenden Verletzungen einiger Leistungsträger, meldeten sich in den letzten Wochen zurück. Mit drei Siegen und einem Unentschieden in Homberg arbeiten sich die Lobbericher langsam wieder an die Plätze heran, die für die Qualifikation zur Nordrheinliga interessant sein können.

Für die Borussen gibt es dennoch keinen Zweifel. "Wir gehen mit dem nötigen Ehrgeiz an die Sache und wollen uns mit einem Sieg oben festsetzen", sagt Vorstandsmitglied Bodo Grewe. Für ihn und seine Truppe, die ebenfalls schwere Zeiten durchgemacht hat, zählt nur die Qualifikation. "Wir haben das bisher gut gemacht und unsere Leistung gehalten. Wir brauchen uns nicht zu verstecken", sagt Grewe. Bei den Borussen sind voraussichtlich alle Spieler an Bord. Bei den Lobberichern steht Aushilfe Ceven Klatt nicht mehr zur Verfügung. Sein Engagement endete im Januar.

Der TV Korschenbroich tritt in der 3. Liga am Sonntagnachmittag beim abstiegsbedrohten Handball Sport Gummersbach/Derschlag II an. Auf den ersten Blick scheint das ein unspektakuläres Spiel zu sein, bei genauer Betrachtung steckt für den TVK jedoch jede Menge Brisanz in dieser Partie. Schließlich müssten sich die Korschenbroicher bei einer Niederlage ihren Blick erstmals in dieser Spielzeit auf die abstiegsbedrohte Zone richten. Korschenbroich weist als Tabellensechster lediglich vier Punkte Vorsprung auf den drittletzten, den ersten Abstiegsplatz auf. "Für uns ist das ein enorm wichtiges Spiel, denn der Weg nach unten ist sehr eng", sagt TVK-Trainer Ronny Rogawska.

Mit einem Sieg möchte er den Abstand nach unten wahren. "Wir wissen aber auch, dass sie zu Hause einige gute Spiele gemacht haben", meint der Däne. Seine Mannschaft müsse sich ein Ziel setzen und den Druck in positive Energie umwandeln. "Es geht ratzfatz. Jeder muss sich damit beschäftigen. Das haben wir im Training schon besprochen", sagt Rogawska. Er hofft, dass sein Team mit dem Engagement wie im Spiel gegen Tabellenführer Fredenbeck zu Werke geht. "Damit war ich zufrieden. Die Grundlage für einen Erfolg ist die Einstellung", sagt Rogawska. Er kann aller Voraussicht nach wieder voll und ganz mit den zuletzt verletzten Max Schreiner und Michael Mantsch planen. Dafür ist der Einsatz von Torhüter Benedikt Köß fraglich. Er hat Probleme mit den Augen.

Quelle: RP
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