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Lokalsport
Borussias Frauen fahren optimistisch nach Ostwestfalen

Frauenfußball. Für Borussias Frauenmannschaft geht es in der Zweiten Bundesliga einen Tag vor Rosenmontag raus aus einer der karnevalistischen Hochburgen nach Ostwestfalen. Denn dort steht die Nachholpartie für das wegen Schneefall ausgefallene Spiel gegen Gütersloh an. Besonders mitspielen wird das Wetter beim zweiten Anlauf auch diesmal nicht, in Gütersloh hat es in den vergangenen Tagen häufig geschneit. "Ich bin mal optimistisch, dass wir spielen können. Wir wollen alle endlich wieder in den Wettkampfmodus und freuen uns, dass es losgeht", sagt Borussias Trainer Mike Schmalenberg. Die Auswärtsreise mit antreten kann wahrscheinlich auch das neu verpflichtete Toptalent aus Essen: Die 16-jährige Alina Busshuven von der SGS soll die Borussia vor allem im Defensivbereich unterstützen. Wenn alle Formalitäten bis Sonntag geklärt sind, könnte sie bereits im Kader stehen.

Mit dem Nachholspiel in Gütersloh endet für Borussia eine lange Vorbereitung. "In den ersten Testspielen haben wir viel rotiert und zu viele Tore kassiert. Die Spiele gegen Köln und Essen gingen in die richtige Richtung, und da haben wir auch eine gute Spieleröffnung gezeigt", bilanziert Schmalenberg die Vorbereitung. Am Sonntag (14 Uhr) zeigt sich dann, wer die bessere Vorbereitung hatte. Für Tabellenführer Borussia geht es aber auch darum, die Leistung aus der Hinrunde zu bestätigen und ihren Lauf, den sie vor der Winterpause hatte, fortzuführen. "Wir tun gut daran, erst einmal nur auf uns zu schauen und in den Rhythmus zu finden. Wir haben direkt einen guten Gegner vor der Brust, das wird kein Selbstläufer", sagt Schmalenberg über die Partie beim Tabellensechsten. Einziger Wermutstropfen aus der insgesamt ordentlichen Vorbereitung ist der Verlust von Mona Lohmann, die sich einer Knie-Operation unterziehen muss.

(lite)
 
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