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Lokalsport
Borussias Frauenteams setzen Trainingsinhalte um

Frauenfußball. Intensiv hatte sich Borussias Frauenmannschaft auf den tiefstehenden Gegner Jahn Delmenhorst vorbereitet. An der Umsetzung im Spiel scheiterte es dann aber zunächst, trotzdem siegten die Borussen 4:1. In der ersten Hälfte vergab Jule Dallmann zwei gute Chancen, so fehlte Borussia in der ersten Hälfte Sicherheit. In der 43. Minute ging der Gastgeber durch einen direkt verwandelten Freistoß in Führung. "Wir hatten zu viele Ballverluste, und der Gegner war einfach giftiger. Die Führung war nicht unverdient", sagte Trainer Mike Schmalenberg. In der zweiten Hälfte zeigte Borussia dann eine Reaktion. Die zuvor eingewechselte Valentina Oppedisano traf per Kopf zum Ausgleich. Das Kombinationsspiel lief nun besser und Kelly Simmons traf zum 2:1 (68. Minute). Liv Aerts (84.) und Anne Cathrine Kufner nach einer Ecke in der Nachspielzeit erhöhten. "Das war heute ein hartes Stück Arbeit. Ich bin froh, dass wir dieses ,Drecksspiel' gewonnen haben. Das gibt uns Selbstvertrauen für die kommenden harten Aufgaben", sagte Schmalenberg.

Bei Borussias Reserve klappte das Umsetzen der Trainingseinheiten besser. Am Freitag wurde noch einmal intensiv der Torabschluss trainiert, das zahlte sich gegen den SV Menden aus, Borussia besiegte den Aufsteiger 8:1. "Wir haben einige Spielzüge geübt, und ich habe vier bis fünf Tore gesehen, die wir genauso einstudiert hatten", freute sich Trainer Bart Denissen. Bereits zur Halbzeit stand es 5:0 durch die Tore von Barbara Müller, Hannah Lenzen, Chantal Reiner Baghuis (2) und Amber van Heeswyk. Zwar kassierte Borussia noch das 1:5 (70.), danach rollte die Tormaschine aber weiter und Laura Stabermann, erneut van Heeswyk und Lena Toerschen trafen zum 8:1-Endstand.

"Man hatte das Gefühl, es stehen sich Borussia III und Borussia IV gegenüber", sagte Trainer Marcel Leicher über das Spiel seines 1. FC Mönchengladbachs gegen den SV Hemmerden. Beide Teams waren gespickt mit ehemaligen Borussen, Hemmerden war aber die erfahrenere Mannschaft und führte zur Pause 2:0. "Wir haben uns in der ersten Hälfte zu weit zurückgezogen. In der zweiten haben wir gemerkt, dass Hemmerden durchaus angreifbar ist", sagte Leicher. Jennifer Stinshoff (60.) erzielte den Anschluss. Der FC drängte auf den Ausgleich, ließ aber zu viele Chancen zu und kassierte nach einem Konter das 3:1 (82). Ana Rieth (90.) verkürzte noch auf 2:4.

Für den FSC Mönchengladbach gab es eine bittere 0:1-Niederlage im Krisengipfel gegen den DSC 99. "Ich bin total frustriert, dass wir dieses Spiel noch verloren haben. Wir sind es selber schuld. Wir hätten zur Halbzeit schon 5:0 führen können", sagte Trainer Wolfgang Wassenberg. Der FSC machte die Tore nicht, die Düsseldorferinnen eines (65.).

(lite)
 
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