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Lokalsport
Bruderduell im Topspiel: Hoffmann gegen Hoffmann

Fussball. Hält Giesenkirchens Abwehr gegen das torgefährliche Grefrather Sturm-Trio weiter dicht? Gelingt Meer im Abstiegsduell in Strümp ein Sieg? Von Kurt Theuerzeit

Hoffmann jagt Hoffmann - dieses Bruderduell könnte es am Sonntag ab 14.30 Uhr beim Spitzenspiel in Giesenkirchen geben, wenn dort der Tabellenvierte Grefrath gegen den Spitzenreiter antritt. Can Hoffmann (30 Jahre) kann von Trainer Daniel Saleh auf der Sechser- oder Stürmerposition eingesetzt werden. Sein Bruder Dennis (32 Jahre) ist bei Grefrath einer aus dem Torjäger-Trio. Beide begannen ihre sportliche Laufbahn bei TIF Nettetal. Can zog nach Rheydt, Dennis nach Krefeld. Nur deshalb spielen sie jetzt in verschiedenen Klubs.

"Durchaus möglich, dass ich als Sechser spiele und mein Bruder als Zehner aufläuft. Dann gibt es zwischen uns einen direkten Vergleich. Ich kenne meinen Bruder gut und weiß, wie ich ihn ausschalten kann", sagt Can Hoffmann. Er scheint heiß auf diesen zu sein. Wenn er das besteht, könnte das für Giesenkirchen schon ein erster Schritt zum Erfolg werden. Denn Dennis Hoffmann hat bisher schon sieben Tore erzielt. Mit seines beiden Sturmkameraden Daniel Obst (9) und Michael Funken (8) bringt es das Trio auf zwei Drittel der insgesamt 36 Treffer der Grefrather.

Es wird also auch ein Duell zwischen der besten Abwehr (nur acht Gegentore) und einer der besten Angriffsreihen, die dazu noch sehr variabel agiert. "Das wird keine leichte Aufgabe werden. Lässt unsere Hintermannschaft kein Tor zu, dann bin ich sicher, dass wir gewinnen können. Ein Tor schießen wir immer", sagt Saleh. Bisher trafen beide Teams nur in zwei Testspielen aufeinander. Dabei fielen allerdings Tore am laufenden Band. Einmal gab es ein 3:3, dann ein 2:2. "Ich bin sicher, dass den Zuschauern Sonntag ein sehr interessantes Spiel in Giesenkirchen geboten wird", sagt Saleh.

Spannend dürfte es aber auch am Tabellenende werden. Meer tritt bei Schlusslicht Strümp an. "Da sollten wir auf jeden Fall schon einen Punkt mitnehmen. Drei wären natürlich besser", sagt Trainer Erhan Kuralay.

Bei ihm ist der Optimismus nach den letzten Spielen größer geworden, obwohl dabei nur wenige Punkte geholt wurden. Allerdings kamen die Gegner auch aus der Spitzengruppe. "Wir haben uns gut verkauft, stehen in der Abwehr sehr gut. Wenn wir nun auch unsere Chancen nutzen, könnten wir drei Punkte holen. Das würde uns sicher deutlich weiterhelfen", sagt Meers Trainer. Inzwischen hat er auch weitere Hilfe im Kader erhalten. Emre Türkmen, der nach Odenkirchen wechseln wollte, ist jetzt wieder zu den Blau-Weißen zurückgekehrt.

Eine recht schwierige Aufgabe steht der FC-Reserve beim Zweiten Tönisberg bevor. Allerdings konnte die Mannschaft zuletzt überzeugen. Ein Punktgewinn dort wäre ein Erfolg und gleichzeitig eine nachbarschaftliche Hilfestellung für Giesenkirchen. Nach dem 0:1 am vorigen Wochenende bei der FC-Reserve will Lürrip gegen den OSV Meerbusch unbedingt einen Sieg holen.

Quelle: RP
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