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Lokalsport
Cameron beschert Borussias Frauen die dritte Pokalrunde

Frauenfussball. Letztlich musste ein Eckball die Entscheidung herbeiführen. Tiffany Cameron drückte den Ball nach der Standardsituation in der 68. Minute über die Torlinie. Es sollte das Tor des Tages sein, mit dem Borussias Frauen in die dritte Runde des DFB-Pokals einzogen. Das 1:0 (0:0) beim Regionalligisten Magdeburger FFC war für den Bundesligisten ein glanzloser Erfolg. "Wir haben unser Ziel, das Weiterkommen, erreicht, hätten uns die Sache aber einfacher machen können", sagte Borussias Cheftrainer René Krienen. Von Thomas Grulke

In der ersten Halbzeit war seine Mannschaft gegen massiv in der eigenen Hälfte stehende Gastgeber zwar klar feldüberlegen, spielte sich aber keine Torchance heraus. Dagegen wurde Magdeburg bei einigen Kontern gefährlich und traf dabei einmal die Latte. "Die erste Halbzeit hat uns nicht gefallen, da haben wir zu langsam gespielt. Nach der Pause haben wir auf zwei Spitzen umgestellt und viel druckvoller agiert", sagte Krienen. Chancen gab es nun für den Favoriten genug, so dass Gladbach deutlicher hätte gewinnen müssen. Doch Camerons Tor reichte letztlich für den Einzug in die nächste Pokalrunde.

Borussias Zweitvertretung gelang derweil ein furioser Schlussspurt im Regionalliga-Heimspiel gegen Bayer Leverkusen II. Bis zur 84. Minute lag der Aufsteiger daheim 0:2 zurück, ehe Lena Sieberg mit einem Doppelschlag und Marlena Hesse mit einem direkt verwandelten Freistoß in der 89. Minute die Partie noch komplett drehten. "Wir hatten heute das nötige Quäntchen Glück, nachdem wir uns zuletzt für eine engagierte Partie gegen Warendorf nicht mit Punkten belohnen konnten. Ich muss den Hut vor der Mannschaft ziehen, die das Spiel zu jeder Zeit noch umbiegen wollte", sagte Trainer Wilfried Tönneßen. Positiver Nebenaspekt der Begegnung war, dass Michelle Herrmann nach ihrer langwierigen Kreuzbandverletzung erstmals wieder 79 Minuten auf dem Platz stand.

Chancen, das Niederrheinliga-Heimspiel gegen den GSV Moers II erfolgreich zu gestalten, hatte der 1. FC Mönchengladbach reichlich, am Ende musste er sich über ein 2:3 (2:2) ärgern. "Zumindest ein Punkt wäre mehr als verdient gewesen, da wir druckvoll und mit viel Elan gespielt haben", sagte Trainer Marcel Leicher. Janine Gronau und Jennifer Stinshoff glichen einen frühen 0:2-Rückstand aus. Beim Stand von 2:3 vergab Monique Resech einen Strafstoß.

In der Landesliga hat sich der FSC mit einem 3:0 (2:0) gegen die TG Hilgen etwas von der Abstiegszone abgesetzt. "Es war ein erster Schritt. Das Ergebnis freut uns, mit der Art und Weise sind wir aber noch nicht zufrieden", sagte Trainer Wolfgang Wassenberg. Celine Höfels, Linda Baldauf und Melina Jansen trafen.

Quelle: RP
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