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Lokalsport
Das Duell mit Vorsfelde dürfte für den 1. JC Formsache sein

Judo. Gegen den punktlosen Vorletzten der Judo-Bundesliga ist ein Sieg der Gladbacherinnen Pflicht. Sie schauen auch auf das Spitzenduell. Von Georg Amend

Das Wochenende wird spannend für die Frauen des 1. JC Mönchengladbach. Nicht einmal so sehr wegen ihres eigenen Kampfes bei MTV Vorsfelde morgen (17 Uhr), sondern wegen des zeitgleich stattfindenden Top-Duells der Ersten Bundesliga, wenn der Spitzenreiter SUA Witten den direkten Verfolger 1. JC Bottrop empfängt. Beide trennt nur ein Zähler, die Gladbacherinnen liegen mit fünf Punkten gleichauf mit Bottrop auf Rang drei und könnten der lachende Dritte werden. "Mit einem Unentschieden zwischen den beiden wären wir natürlich auch zufrieden", sagt JC-Mannschaftsführerin Sheena Zander lächelnd. Denn dann wäre ihr Team, einen klaren Sieg beim noch punktlosen Vorletzten Vorsfelde vorausgesetzt, neuer Tabellenführer.

Auf derlei Planspiele will sich Zander aber noch gar nicht groß einlassen. Sie schätzt aber aus der Ferne: "Der andere Kampf wird auf jeden Fall ein sehr spannendes und enges Duell. Bottrop ist echt stark, aber die letzten Jahre hat meistens Witten gewonnen. Von den eigenen Kämpfern her sind beide Mannschaften ungefähr gleich stark. Es wird darauf ankommen, wer welche Fremdkämpfer einsetzen kann." Und überhaupt gilt: "Hauptsache, wir gewinnen am letzten Kampftag gegen Witten", sagt sie.

Und natürlich müssen die Gladbacherinnen morgen erst einmal Vorsfelde schlagen, wobei das reine Formsache sein dürfte. "Wir gehen als klarer Favorit in das Duell", sagt Zander. "Vorsfelde hat eine sehr starke Kämpferin: Giovanna Scoccimarro ist gerade Vize-Europameisterin geworden. Ansonsten hat Vorsfelde einen ganz talentierten Nachwuchs. Da werden wir sehen, wie unserer dem gegenübersteht." Denn der 1. JC fährt mit einem ziemlich jungen Team gen Wolfsburg, Zander, Mira Ulrich und Stephanie Manfrahs sind die arrivierten Kämpferinnen. "Ansonsten haben wir einige Jüngere am Start, die Erfahrung sammeln sollen", sagt Zander. Die etwas weitere Fahrt ist kein Problem: "Wir haben eingeplant, dass wir zwei Stunden früher da sind, um uns ordentlich warm zu machen, um die Fahrt aus den Knochen zu kriegen", sagt Zander. "Ich bin optimistisch."

Quelle: RP
 
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